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Papenteich Waldbrand und eingeklemmte Waldarbeiter
Gifhorn Papenteich Waldbrand und eingeklemmte Waldarbeiter
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20:27 30.08.2018
Feuerwehrübung bei Martinsbüttel: Bei Waldarbeiten wurde ein Arbeiter unter einem Baum eingeklemmt, außerdem brach ein Feuer aus. Quelle: Thorsten Behrens
Martinsbüttel

Mit einem Harvester sind die Arbeiter dabei, Sturmschäden aufzuarbeiten. Dabei kommt es zu einem Unfall, ein Arbeiter wird unter einem Baum eingeklemmt, der Fahrer des Harvesters in seinem Fahrzeug – er steht unter Schock. An heißen Maschinenteilen entzündet sich Holz, es kommt zu einem Waldbrand – so das Szenario.

Kettensäge im Einsatz

Schnell sind die Wehren vor Ort. Der eingeklemmte Arbeiter wird mit Bügel- und Kettensäge befreit und zur Straße transportiert, wo er dem Rettungsdienst übergeben wird.

Feuerwehrübung bei Martinsbüttel: Bei Waldarbeiten wurde ein Arbeiter unter einem Baum eingeklemmt, außerdem brach ein Feuer aus.

Auch der Fahrer der Holzerntemaschine wird befreit, dazu bauen die Einsatzkräfte ein Gerüst am Fahrzeug auf, um ihn zu bergen. Aus mehreren Schläuchen sowie unter Atemschutz mit Schaum gehen die Brandschützer zudem gegen das Feuer vor.

Forst als Beobachter

Aufmerksam beobachten Papenteichs Gemeindebrandmeister Peter Chlebik, Vize-Kreisbrandmeister Mathias Klose, Bezirksförster Ingo Delion sowie Waldbrandbeauftragte der Landesforst das Geschehen. „Uns ist es wichtig, die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr mit Leben zu füllen“, so Delion. Derartige Szenarien würden sich häufen – nicht zuletzt durch starke Regenfälle oder bei Stürmen nach langer Trockenheit verlieren Bäume ihre Standfestigkeit. Sinn der Übung sei auch, die Beratung der privaten Waldbesitzer optimieren zu können – und der Politik deutlich zu machen, wie wichtig von der Feuerwehr befahrbare Waldwege seien.

Von Thorsten Behrens

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