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Vorsorge betreiben für Fall einer Scheidung

Meine Vorsorge betreiben für Fall einer Scheidung

Meine. Das neue Unterhaltsrecht macht es Ehegatten nach einer Trennung schwerer, Unterhaltsansprüche durchzusetzen. Papenteichs Gleichstellungsbeauftragte Dr. Ursula Kansy hat dazu ein Aufklärungsprojekt gestartet.

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„Zukunft in der Tasche: Schüler des Philipp-Melanchthon-Gymnasiums Meine nähen Stofftaschen für das Aufklärungsprojekt von Gleichstellungsbeauftragter Dr. Ursula Kansy.

Wer als Ehepartner zuhause bleibt - etwa um sich um Kinder zu kümmern - und damit kein eigenes Einkommen hat, den kann es nach einer Scheidung hart treffen, so Kansy. „Für diejenigen bedeutet es den sozialen Abstieg.“ Regelmäßig hätten Betroffene sie um Rat gebeten, weil sie es bereut hätten, „die Weichen falsch gestellt zu haben“.

Deshalb hat Kansy ein Projekt entwickelt, das dabei helfen soll, die Weichen frühzeitig richtig zu stellen. Und dabei helfen der Gleichstellungsbeauftragten Schüler aus dem Papenteich. Diese nähen nämlich jene Stofftaschen, in denen Kansy Eltern Infomaterial überreicht. Denn ihr Aufklärungsprojekt heißt „Die Zukunft in der Tasche“.

Und das funktioniert so: „Ich schreibe die Familien zum ersten Geburtstag ihres Kindes an. Sie können sich bei mir melden.“ Dann kommt Kansy zu Interessierten nach Hause. „Ich will ihnen nicht vorschreiben, wie sie zu entscheiden haben.“ Aber sie hat gute Tipps mit im Gepäck - beziehungsweise der Stofftasche.

„Plan A: Den Fuß in der Tür behalten“, so Kansy. „Das Beste wäre es, ökonomisch selbstständig zu bleiben.“ Plan B wäre, zum Beispiel in einem Ehevertrag den Unterhalt nach dem alten Modell zu regeln. In den ersten Monaten habe sie mehr als 20 Gespräche geführt. „Das Feedback ist gut.“

rtm

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