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Papenteich Trafotausch am Wasserwerk Wedelheine
Gifhorn Papenteich Trafotausch am Wasserwerk Wedelheine
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00:25 06.04.2018
Da kommt er: Die LSW hat den neuen Trafo für das Wasserwerk Wedelheine eingebaut. Quelle: Cagla Canidar
Wedelheine

 Am Arm eines Lastwagenkrans hängend schwebt der Technikklotz am Vormittag zur Tür des Trafohäuschens. Er landet mit seinen Rollen auf einer provisorischen Rampe über den Türsturz. Dann geht es mit Muskelkraft weiter. Fünf Männer und ein Hebeleisen sind nötig, den Trafo an seinen Platz zu wuchten. „Der wiegt so viel wie zwei Autos“, sagt Netzmeister Jörg Leiding von der LSW.

Besonderer Tag für die LSW-Techniker: Sie tauschten am Dienstag am Wasserwerk Wedelheine einen Trafo aus.

Über Stunden ist das Wasserwerk Wedelheine vom Netz. Anders geht es nicht, wenn das Herzstück der zu modernisierenden Elektroanlage – das aus 20.000 Volt 400 macht – ausgetauscht wird. „Die Steuerungstechnik wird modernisiert“, sagt Leiding. Die LSW nehme das zum Anlass, ihrerseits ihre Anlage gleich mit aufzumöbeln.

Deshalb verabschiedet sie sich von dem 49 Jahre alten Trafo. „Der ist nicht kaputt“, sagt Leiding. Er werde dennoch recycelt. Woanders sei er kaum wieder zu verwenden. Denn er hat die Anschlüsse für den 20.000-Volt-Eingang noch klobig außen, damit würde er in die kompakten Trafostationen von heute nicht mehr hinein passen. Sein Nachfolger habe den Anschluss bereits innen gekapselt. Das mache Wartung und Pflege beim Betrieb sicherer und einfacher. Leiding: „Wenn wir fertig sind, ist er berührungssicher.“

Am frühen Nachmittag geht das Wasserwerk nach und nach wieder ans Netz. Bis dahin versorgten vor allem das am nächsten liegende Wasserwerk Groß Schwülper, aber auch teilweise die LSW-Anlage Westerbeck und das Ettenbütteler Werk das Netz in den Samtgemeinden Papenteich und Isenbüttel mit. Die Einwohner blieben somit trotz der Bauarbeiten mit Wasser versorgt, sagt Christian Lampe vom Wasserverband Gifhorn. Wenn auch mit weniger Druck als gewohnt. „Wir hatten 1,5 bis zwei Bar weniger.“ 3,0 bis 3,5 Bar habe man aber gewährleisten können. Beschwerden habe es jedenfalls nicht gegeben.

Von Dirk Reitmeister

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