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Streit über Mensabau in Groß Schwülper

Papenteich Streit über Mensabau in Groß Schwülper

Meine. Zu hohe Kosten, schlechte Informationspolitik und Zeitdruck: Der Papenteicher Samtgemeinderat stritt am Montag über die Mensa für die Grundschule in Groß Schwülper.

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Essensausgabe: Nach dem Streit über den Mensa-Neubau an der Grundschule Groß Schwülper entschied die Mehrheit des Samtgemeinderates für das 675.000-Euro-Projekt.

Quelle: Photowerk (mv)

Der geplante Bau der neuen Mensa an der Grundschule in Groß Schwülper (AZ berichtete) spaltet weiterhin die Gemüter. Auch im Samtgemeinderat Papenteich gab es am Montagabend viel Hin und Her um das 675.000-Euro-Projekt bei den Beschlüssen über die Vorplanung und die Maßnahme an sich.

Uwe-Peter Lestin (SPD) sagte: „Wenn man etwas baut, dann auch so, dass es nicht nur die allereinfachste Lösung ist.“ Eine Verbindung zum Hauptgebäude fehle, zudem sei der Rat sehr spät beteiligt worden. Er werde sich bei der Abstimmung enthalten. Telse Dierksmeyer-Vielhauer (CDU) betonte: „Fast 700.000 Euro für ein Gebäude von 200 Quadratmetern sind eine Menge Geld. Es liegt eine Unverhältnismäßigkeit vor. Wir enthalten uns.“

Auch Stefan Konrad (SPD) meinte, er sei erschreckt, wie teuer kleine Häuser seien. Allerdings finde er auch, wenn man baue, dann richtig. Konrad forderte eine Garderobe sowie eine Trennwand für die Mensa. Die Trennwand erhob er zum Antrag, der aber mehrheitlich abgelehnt wurde. Frank Jung von der Verwaltung hatte dazu erläutert, dass die Schule gegen eine Trennwand gewesen sei.

Gisela Kircher und Wolfgang Pfeiffer (beide CDU) sprachen sich sogar ganz gegen die Planung aus. Pfeiffer: „Die Verwaltung hat uns durch langes Warten unter Entscheidungsdruck gesetzt. Es ist unheimlich enttäuschend, dass wir über das Vorhaben so spät informiert wurden und nur einen Vorschlag bekommen haben.“

Der Gedanke, die Maßnahme zugunsten einer neuerlichen Diskussion in den Gremien zu verschieben, wurde verworfen. Das Projekt würde sich laut Jung um mindestens ein halbes Jahr verzögern. Letztlich stimmten 15 Ratsmitglieder zu, zehn enthielten sich.

cn

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