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Papenteich Straßensanierung ohne Fördergeld günstiger?
Gifhorn Papenteich Straßensanierung ohne Fördergeld günstiger?
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00:24 19.03.2018
Adenbüttel: Die Gemeinde prüft nun, ob Straßensanierungen sich günstiger auf eigene Faust umsetzen lassen als mit Fördermitteln der Dorfregion. Quelle: Chris Niebuhr
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Adenbüttel

Jetzt soll geprüft werden, ob Straßensanierungen ohne Fördergeld nicht sogar günstiger sind.

Das mit Spannung erwartete Startprojekt der Gemeinde Adenbüttel im Förderprogramm Dorfregion ist weiter offen. Der Rat einigte sich bei seiner jüngsten Sitzung darauf, erst nach einer demnächst anstehenden Bereisung eine Entscheidung zu treffen.

Hintergrund ist, dass ein Startprojekt besonders gute Förderaussichten hat, da es mit zusätzlichen Punkten für das Ranking versehen wird. Die Punkte für die Maßnahmen in der Prioritätenliste gaben dann auch den Ausschlag dafür, zusätzlich zu einigen bisher als besonders wichtig angesehen Straßensanierungen im Ort andere Projekte höher zu hieven in der Liste. Bürgermeisterin Doris Pölig erläuterte, für Straßen gebe es nur bei Verbesserungen des Dorfcharakters, nicht bei reinen Sanierungen Mittel aus dem Programm. Zudem erhielten solche Straßenmaßnahmen nicht sehr viele Punkte.

Aufwändige förderfähige Maßnahmen möglicherweise teurer

Ludwig Munzel (GfG) und Reinhard Ferchland (SPD) sahen darüber hinaus die Möglichkeit, Straßensanierungen eventuell auch anders umzusetzen. Denn die aufwändigen förderfähigen Maßnahmen könnten trotz Zuschüssen für die Gemeinde teurer kommen als normale Sanierungen ohne Förderung. Das solle zunächst geprüft werden. Die Straßen blieben zwar grundsätzlich in der Liste, allerdings hob der Rat unter anderem energetische Sanierungen von Gebäuden auf bessere Positionen.

Fördermittel aus anderen Programmen erwartet die Gemeinde Adenbüttel ebenfalls für den barrierefreien Umbau von Bushaltestellen. Einige Haltepunkte wurden schon umgebaut, für die Stopps Hestern und Warxbüttel sowie Hackeln II soll nun ein neuer Antrag gestellt werden. Für Hackeln II jedoch stünden die Förderaussichten eher schlecht, teilte Bürgermeisterin Pölig mit.

Radwegbau zwischen Adenbüttel und Rethen hat höchste Priorität

Überraschung für den Adenbütteler Rat: Bürgermeisterin Doris Pölig hat jetzt die Mitteilung des Landkreises bekommen, dass zwischen Adenbüttel und Rethen ein Radweg gebaut werden soll. Der Abschnitt steht in der Prioritätenliste auf Platz eins.

Der Landkreis baut pro Jahr ein paar Radwege, in der Prioritätenliste ist festgelegt, in welcher Reihenfolge die einzelnen Strecken dran kommen sollen. „Adenbüttel-Rethen stand in der Liste von 2010 mit drin, war aber noch nicht umgesetzt worden. Inzwischen ist dieser Radweg auf Platz eins gerutscht“, berichtete die Bürgermeisterin. Weitere Radwege von Adenbüttel nach Warxbüttel und von Adenbüttel nach Lagesbüttel stünden derzeit noch in der Warteschleife (Platz 13 beziehungsweise, Platz sechs).

Parkplätze für Mitarbeiter der Kita ausweisen

Ansonsten befasste sich der Rat auch noch mit der Parksituation am Kindergarten. In der Neuen Schulstraße sei die Lage schwierig, so Doris Pölig. Man beschloss daher, Mitarbeiterparkplätze auszuweisen per Schild, die Eltern aufzufordern, nur einseitig zu parken sowie Poller zu versetzen und zu ergänzen, um einen durchgängigen Fußweg zu schaffen. Weiterhin soll auch ein Behindertenparkplatz am Kindergarten ausgewiesen werden. Für den Haushalt sollen zudem Mittel berücksichtigt werden, um sicherheitsrelevante Mängel im Gebäude zu beseitigen und um Mängel zu beheben, die zu Folgeschäden führen können. „Außerdem ist die Mitarbeitertoilette sanierungsbedürftig“, sagte die Bürgermeisterin.

Schließlich ging es auch noch um die Sanierung von Fußwegen in Adenbüttel und Rolfsbüttel. Die Verwaltung erhielt den Auftrag, zunächst Fördermöglichkeiten zu klären und mögliche sinnvolle Bauabschnitte zu ermitteln mit dem Planer. Ludwig Munzel (GfG) regte zudem an, sich die Sache bei einer Bereisung anzugucken und in eine Gesamtprioritätenliste der Gemeinde einzuarbeiten.

Von Chris Niebuhr

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