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Storchenpaar in Rothemühle brütet als erstes im Kreis

Papenteich Storchenpaar in Rothemühle brütet als erstes im Kreis

Papenteich. Der frühe Vogel besetzt das Nest: In Hülperode landete der Storch am 20. Januar - 62 Tage vor seinem bisher frühesten Rückkehrtermin. Der Weißstorchbetreuer Hans-Jürgen Behrmann spricht in seiner Saisonbilanz von einem Rekord.

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Storchenliebe in Hülperode: Dort kehrte der Storch bereits am 20. Januar ins Nest zurück.

Quelle: Thomas Brandes

Vielleicht war das Storchenmännchen so früh da, weil es in den vergangenen Jahren immer früher eingetroffene Konkurrenten vertreiben musste. Gut einen Monat nach dem Männchen kam das Weibchen, ebenfalls so früh wie nie. Die Brut verlief weitgehend störungsfrei, von vier geschlüpften Jungen wurden drei flügge.

In Didderse gab es heftige Kämpfe. Drei Wochen lief die Brut dort schon, als ein dritter Storch landete, möglicherweise das zu spät heimgekehrte Weibchen aus dem Vorjahr. Wer sich in den Kämpfen durchsetzte, blieb unklar. Die Eier flogen aus dem Nest und zerbrachen, eine neue Brut gab es nicht.

Auch in Rötgesbüttel musste die über die Ostroute gekommene Störchin erst eine vor ihr gelandete westziehende Konkurrentin vertreiben, bevor die Brut begann. Einer der beiden Jungstörche prallte bei einem der ersten Flugversuche gegen einen Hausschornstein, konnte sich auf einen Dachfirst retten, traute sich dann aber nicht mehr, wieder abzufliegen. Als er am dritten Tag bei großer Hitze ohne Nahrung immer noch dort stand, gelang es, ihn durch die Dachluke zu bergen und nach Leiferde zu bringen, wo er sich bald erholte.

Im vorigen Jahr war das langjährige Brutpaar aus Klein Schwülper nach Rothemühle umgezogen und brütete dort dieses Jahr als erstes Paar im Landkreis - schon ab dem 20. März. Als die Jungen schlüpften, war das Wetter unbeständig, laut Behrmann möglicherweise Grund dafür, dass das Paar seinen bisherigen Rekordschnitt von drei flüggen Jungstörchen um einen verfehlte.

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