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Stichwahl: Wer wird Samtgemeindebürgermeister?

Samtgemeinde Papenteich Stichwahl: Wer wird Samtgemeindebürgermeister?

Meine. Nachschlag im Papenteich: In knapp zwei Wochen entscheidet sich, ob Ines Kielhorn (Wählergemeinschaft) oder Stefan Konrad (SPD) ins Samtgemeinderathaus einziehen. Spannend ist die Frage, welchem der beiden Kontrahenten mit SPD-Hintergrund die Wähler der unterlegenen Kandidaten von CDU und Grünen ihre Stimmen geben werden.

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Wer wird Samtgemeindebürgermeister?: SPD-Kandidat Stefan Konrad und Ines Kielhorn von der Wählergemeinschaft gehen am 25. September in die Stichwahl.

Quelle: Dirk Reitmeister

„Ich bin gerade am Organisieren“, sagt Kielhorn am Montagvormittag nach der Wahl. Neue Plakate aufhängen, Flyer verteilen und Infostände auf dem Meiner Marktplatz bestücken - das wird die kommenden knapp zwei Wochen bestimmen. Und: „Ich werde auf jeden Fall Veranstaltungen besuchen.“

Ähnlich sieht das Programm bei Konrad aus. „Es wird ganz viele Hausbesuche geben“, kündigt er Klinkenputzen an. Und auch er wird auf Veranstaltungen zu sehen sein, „um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen“.

Doch Konrad wird nicht nur mit potenziellen Wählern reden, sondern auch mit den unterlegenen Parteien. „Mal gucken, ob wir über Inhalte zusammen kommen und eine Wahlaussage bekommen.“ Konrad sieht gute Chancen, vor allem von den Grünen Stimmen zu bekommen. „Wir sind mit den Grünen sehr verbunden.“ Vielleicht überzeuge er aber auch den einen oder anderen CDU-Wähler.

Sondierungen mit den anderen Parteien hat sich auch Kielhorn vorgenommen. „Dadurch, dass ich als Parteilose angetreten bin, denke ich, auch wählbar zu sein für Mitglieder aus anderen Parteien.“

Die Wahlbeteiligung bei der Samtgemeindebürgermeisterwahl lag bei 63,9 Prozent, das sind 4,4 Prozentpunkte mehr als vor fünf Jahren. Beide Kandidaten hoffen, am 25. September wieder so viele Wähler mobilisieren zu können.

Keine klare Mehrheit im Papenteicher Samtgemeinderat?

Samtgemeinde Papenteich. „Wer mit wem?“ Das ist die Frage in den kommenden Wochen nach der Kommunalwahl im Papenteich. Im Samtgemeinderat sind verschiedene Koalitionen möglich – zumindest theoretisch. Zwölf Sitze für die SPD, neun für die CDU, sieben für die WGP, vier für die Grünen und jeweils einer für FDP und Linke: So sieht es im neuen Samtgemeinderat aus. Eine Mehrheit gibt es ab 18 Sitzen.

CDU-Fraktionschefin Telse Dirksmeyer-Vielhauer sieht spannende Wochen voraus. Wer geht mit wem Bündnisse ein? WGP und SPD kämen auf 19 Stimmen, und bei der Wählergemeinschaft sieht sie durchaus Mitglieder mit Sympathien für die SPD. Aber: „Da ist viel Kaffeesatzleserei.“ Erst mal abwarten: „Wir werden uns diese Woche zusammen setzen und besprechen, mit wem wir Gespräche aufnehmen“, so Parteichef Alexander Jankowski.

„Da ist noch alles offen“, sagt Ines Kielhorn von der WGP. „Wir müssen intern besprechen, mit wem wir überhaupt sprechen wollen.“ Sie hatte nach einer Niederlage bei der parteiinternen Nominierung die SPD verlassen und bewirbt sich seitdem als Parteilose für die WGP als Samtgemeindebürgermeister-Kandidatin im Duell mit SPD-Mann Stefan Konrad.

„Wir werden mit allen Seiten Gespräche führen“, sagt Konrad. Er hält eine „Kenia-Koalition“ mit Grünen und CDU für möglich. Ebenso sei es denkbar, dass wechselnde Mehrheiten die Ratsarbeit prägen werden. Die Grünen auf die Seite der SPD zu ziehen, dafür sieht Konrad gute Chancen. Man habe in der Vergangenheit schon gemeinsam Politik gemacht.

WiR gewinnt in Rötgesbüttel

Papenteich. Paukenschlag in Rötgesbüttel: Dort übernimmt die WiR die Regierung von der SPD. „Natürlich freut mich das“, sagt Hermann Schölkmann (WiR). „Wir haben gehofft, die Mehrheit zu bekommen, und es geschafft.“ „Das hätten wir uns anders gewünscht“, räumt Noch-Bürgermeister und Samtgemeindebürgermeister-Kandidat Stefan Konrad von der SPD ein. Er führt den Verlust der Mehrheit auch auf seine Ambitionen nach Meine zurück.

In den Gemeinden Schwülper, Adenbüttel und Didderse gibt es dagegen klare Ergebnisse für die SPD, die Bürgermeister Uwe-Peter Lestin, Michael Heinrichs und Randolf Moos dürften im Amt bleiben.

Auch in Meine ist keine Überraschung zu erwarten: Wählergemeinschaft und Sozialdemokraten, die zusammen auf 13 der 23 Sitze kommen, hatten im Vorfeld eine weitere Zusammenarbeit angekündigt.

Interessanter wird es in Vordorf. Dort hat die SPD mit Amtsinhaber Detlef Bade sieben der 15 Sitze, die CDU kommt auf sechs. Mit der Grünen Andrea Henze und dem Parteilosen Karl-Ulrich Amme könnte es für die Christdemokraten eine Mehrheit geben.

rtm

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