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Startschuss für Dorfentwicklung mit vielen aktiven Bürgern

Dorfregion Adenbüttel-Didderse-Schwülper Startschuss für Dorfentwicklung mit vielen aktiven Bürgern

Angeschoben ist die Dorfentwicklung für die Dorfregion Adenbüttel-Didderse-Schwülper. Bei einem Infoabend am Mittwoch in der Okerhalle waren nicht nur viele Interessierte, die zuhören wollten, welche Förderprojekte möglich wären. Die fünf Arbeitskreise zu verschiedenen Themen haben auf Anhieb zusammen 102 Mitglieder gefunden.

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Große Resonanz: Zahlreiche Bürger kamen Mittwochabend zum Auftakt des Dorfentwicklungsplans in die Okerhalle.

Quelle: Dirk Reitmeister

Groß Schwülper. Wie können Ortsdurchfahrten schöner und Siedlungsstraßen verkehrsberuhigter gestaltet werden? Volker Warnecke vom gleichnamigen Planungsbüro in Braunschweig präsentierte per Beamer Vorher-Nachher-Beispiele auch bei Haussanierungen von früheren Projekten woanders. Er zeigte auch Stellen in den drei Gemeinden, über deren neue Gestaltung gesprochen werden könnte - zum Beispiel der Vorplatz am Waller Feuerwehrhaus oder das alte Spritzenhaus in Didderse.

Er und seine Kollegin Monika Traub erläuterten auch den Fahrplan für das Großprojekt. Bis März 2018 sollen fünf Arbeitskreise zu den Themen Straßenraum und Mobilität, Baukultur und Siedlungsentwicklung, Wirtschaft Dorfgemeinschaft und Daseinsfürsorge sowie Dorfgrün und Landschaft in jeweils drei bis fünf Treffen Ideen entwickeln.

Die kommunalen Maßnahmen müssen dann in einem Dorfentwicklungsplan angeführt werden. Erst dann seien Förderungen möglich. Dabei gehe es um Zuschüsse bis 30 Prozent. Die Förderung der ersten Maßnahme wäre 2019 möglich. Die Beantragung dazu müsse bis 15. September 2018 erfolgen.

„Die Beteiligung der Bürger ist ein Muss“, warb Traub beim Infoabend um Mitarbeit in den Arbeitskreisen. Mit Erfolg: Diese bekamen jeweils zwölf bis 30 Teilnehmer, die Bürger konnten sich für mehrere Arbeitskreise melden. Das ist laut Traub ein vorläufiger Wert, weil sich immer noch Bürger melden können.

Warnecke und Schwülpers Bürgermeister Uwe-Peter Lestin sind mit der Resonanz sehr zufrieden. „Ich bin richtig angetan“, so Lestin. „Wir müssen ja fast Stühle nachholen. Es besteht offensichtlich ein großes Interesse.“

Die nächsten Termine für die Dorfregion stehen schon fest: An den Samstagen 4. und 18. März finden Ortsbegehungen statt.rtm

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