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Stadt Braunschweig weist auf erhebliche Raumprobleme hin

Lessing-Gymnasium Stadt Braunschweig weist auf erhebliche Raumprobleme hin

Wenden statt Meinersen: Bei allen Argumenten der Gifhorner Kreisverwaltung pochen Eltern aus Adenbüttel, Didderse und Rötgesbüttel darauf, ihre Schüler auch in Zukunft aufs Lessinggymnasium schicken zu können. Auf AZ-Nachfrage macht jetzt aber auch die Stadt Braunschweig selbst noch einmal deutlich, dass es für sie eher auf Meinersen hinaus laufen könnte.

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Lessing-Gymnasium: Auch die Stadt Braunschweig weist darauf hin, dass Schüler aus Adenbüttel, Didderse und Rötgesbüttel künftig abgelehnt werden dürften.

Quelle: Archiv

Samtgemeinde Papenteich. Keine Garantie einer Aufnahme für Schüler aus dem nördlichen Papenteich ab 2019/20: Dieses Argument des Landkreises ließ die Eltern in der Bürgerinfo in Rötgesbüttel kalt. Diese Aussage kennen sie schon seit vielen Jahren – und es habe doch immer geklappt, die Schüler ans Lessinggymnasium zu schicken.

Die Situation habe sich im Vergleich zu früher jedoch „wesentlich verändert“, schrieb die Stadt Braunschweig dem Landkreis Gifhorn Anfang Dezember. In der Tat würden durch „mobile Raumeinheiten“ räumlich zwei weitere Züge am Lessinggymnasium geschaffen, sagt auch Adrian Foitzik, Sprecher der Stadt Braunschweig, auf AZ-Nachfrage. Doch das „soll insbesondere dazu dienen, die hohe Nachfrage der Braunschweiger Schülerinnen und Schüler an Gymnasien decken zu können“. Deshalb könne die Aufnahme von Schülern aus dem Norden des Papenteichs nicht gewährleistet werden.

Und der Konkurrenzdruck sei groß: Braunschweig müsse immer mehr eigene Gymnasiasten unterbringen, weil die Schülerzahl insgesamt steige, immer mehr Eltern das Gymnasium wählen und nicht zuletzt die Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren einen erheblichen Raumbedarf schaffe. Probleme gebe es längst: „Bisher haben die Braunschweiger Gymnasien die räumlichen Defizite durch Wanderklassen oder Doppelbelegungen ausgeglichen. Dieser Puffer ist jedoch aufgebraucht“, heißt es in einer Vorlage. Und: Gerade am Lessinggymnasium gebe es die meisten auswärtigen Schüler und das größte Defizit an allgemeinen Unterrichtsräumen.

Was wäre zu tun, um dennoch genug Kapazitäten zu schaffen, damit Papenteicher Schüler dort ihr Abitur machen können? „Formal müsste die Schulbezirkssatzung geändert werden“, so Foitzik. „Hierfür müssten jedoch beide Schulträger und die politischen Gremien diesen Weg als sinnvoll erachten.“ Wäre die Stadt Braunschweig theoretisch dazu bereit? „Vor dem beschriebenen Hintergrund ist die Stadt Braunschweig dazu nicht bereit.“

Von Dirk Reitmeister

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