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Schwülper: Im Herbst Baubeginn für Radweg an L 321

Lang ersehnter Lückenschluss Schwülper: Im Herbst Baubeginn für Radweg an L 321

Auf eine durchgängig sichere Radwegverbindung an der L 321 zwischen Groß Schwülper und Meine wartet der Papenteich schon lange. Der dafür nötige Lückenschluss zwischen Groß Schwülper und Rethen könnte nun endlich im Herbst beginnen. Das bestätigte Schwülpers Bürgermeister Uwe-Peter Lestin im AZ-Gespräch.

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Bald ist es endlich so weit: Im Herbst soll der Bau des Radwegs an der L 321 zwischen Groß Schwülper und Rethen starten.
 

Quelle: Chris Niebuhr (Archiv)

Groß Schwülper. Möglich mache das ein Modell, bei dem die Gemeinde einen großen Teil der Kosten zwar selbst trage, aber wenigstens auch endlich den Radweg bekomme.

Die Aufträge für die Ausführungsplanung seien bereits vergeben, sagt Lestin. „Der Planer arbeitet schon daran.“ Die Kaufverträge für die Grundstücke seien die Eigentümern zugesandt. Da alle signalisiert hätten, zu verkaufen, sehe er keine Hindernisse, so Lestin. Aus dem Wege geräumt seien auch die Probleme mit den 42 alten und damit für moderne landwirtschaftliche Züge zu engen Feldzufahrten. Nachdem das Land als Träger der Landesstraße abgewunken hatte, acht bis neun Zufahrten „in ordentlicher Breite“ zu erstellen, teilen sich Gemeinde und Landwirte die dafür nötigen Mehrkosten (AZ berichtete). Laut Lestin ein Betrag im „unteren 1000er Bereich“.

Der Bau des Radweges könne demnach im Herbst beginnen. „Vielleicht Ende Oktober, Anfang November. Das heißt, dass wir auf jeden Fall nächstes Jahr fertig werden.“

Eigentlich müsste das Land für den Radweg entlang der Landesstraße 321 aufkommen, sagt Lestin. Doch dann müssten die Papenteicher wohl noch länger auf die Verwirklichung warten. Deshalb setzen die Kommunen auf das Modell Gemeinschaftsradweg und übernehmen 62,3 Prozent der Gesamtkosten. Lestin: „Man kann nur zu einem Radweg kommen, wenn man sich auf dieses Modell einlässt.“

Das funktioniert so: Die Gemeinde bezahlt die Planung und tätigt den Grunderwerb. Den Bau selbst zahlen jeweils zur Hälfte Kommunen und Land. Die kommunalen Kosten teilen sich nochmal die betroffenen Mitgliedsgemeinden je nach Streckenanteil mit der Samtgemeinde. Von den 727.700 Euro Gesamtkosten tragen somit die Samtgemeinde 227.600 Euro, die Gemeinde Schwülper 187.000 Euro und Vordorf 39.000 Euro. Der Landkreis gibt laut Lestin 37.000 Euro zu den Planungskosten dazu.

Von Dirk Reitmeister

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