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Schützenverein vor dem Aus

Walle Schützenverein vor dem Aus

Walle. Der Schützenverein Adler Walle steht vor dem Aus. Das befürchtet Vorsitzender Hagen Hageroth.

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Schützen Adler Walle: Der Verein muss sich woohl demnächst auflösen, kürzlich begrüßte Vorsitzender Hagen Hageroth noch einmal den Waller Treff um Roswitha Kaiser zu einem Schießen.

Quelle: Chris Niebuhr

Walle. Kürzlich fand noch einmal ein Schießen im Luftgewehrstand statt, dort soll der Betrieb zunächst auch noch weiterlaufen. Doch der Kleinkaliberstand muss bis 31. Juli saniert werden. Das scheitere aber an der fehlenden finanziellen Unterstützung durch die Gemeinde und bedeute das Ende für den Verein, so Hageroth.

Der Landkreis hatte die Schießsportanlagen der Waller Schützen unter die Lupe genommen. Ergebnis: „Der LG-Stand ist in Ordnung, kleinere Mängel haben wir beseitigt. Aber der KK-Stand hat große Mängel, benötigt eine neue Lüftungsanlage“, berichtet Hageroth.

Die 23 Mitglieder des Schützenvereins würden Arbeiten in Eigenleistung erbringen, sagt der Vorsitzende. Doch fehle es am Geld für die Lüftungsanlage - rund 10.000 Euro. Allein von den Mitgliedsbeiträgen könne man das nicht stemmen. „Und von der Gemeinde werden wir höchstwahrscheinlich leider keinen Zuschuss bekommen“, bedauert Hageroth. Entsprechende Signale habe es bereits gegeben.

Für ihn sieht daher alles so aus, als müsste sich der Verein auflösen. „Wenn uns der Kleinkaliberbereich wegbricht, haben wir zu wenig aktive Schützen“, sagt Hageroth. Die besten Schützen seien parallel ohnehin schon bemüht, sich einen neuen Verein zu suchen: Es ziehe sie eventuell nach Lagesbüttel. Aber auch alle anderen Mitglieder seien im Falle der Auflösung gezwungen, sich neu zu orientieren. Dabei sei der Schießstand in Walle grundsätzlich eigentlich ideal für einen Vereinsbetrieb. „Nur leider können wir wohl nicht mehr damit rechnen, dass die Gemeinde noch umdenkt“, bedauert der Vorsitzende. cn

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