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Rötgesbütteler Kirche heißt St. Michael

Namensweihe Rötgesbütteler Kirche heißt St. Michael

Nach fast 90 Jahren hat die Kirche in Rötgesbüttel einen Namen bekommen. Am Sonntag fand ein feierlicher Weihgottesdienst mit Landessuperintendent Dieter Rathing statt. Warum das Gotteshaus solange namenslos blieb, liegt in der Historie begründet. Auch die frühere Kapelle trug keinen Namen.

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Kirchweihe: Die Rötgesbütteler Kirche trägt nun den Namen St. Michael.

Quelle: Chris Niebuhr

Rötgesbüttel. Feierlicher Weihgottesdienst am Sonntag in Rötgesbüttel: Durch Landessuperintendent Dieter Rathing erhielt die Kirche in Rötgesbüttel nun nach fast 90 Jahren einen eigenen Namen. Ab sofort heißt das Gotteshaus St. Michael.

Bisher hatte noch keine Namensweihe stattgefunden, weil die Rötgesbütteler Kirchengemeinde zuletzt lange zur St. Petri-Kirche in Ribbesbüttel gehört hatte. Allerdings ist die Kirchengemeinde inzwischen eigenständig und so kam aus der Bevölkerung der Wunsch auf, der Kirche einen Namen zu geben. „Heute ist es endlich so weit“, freute sich Pastor Michael Bausmann bei der Weihe.

Zuerst hatte die heute noch vorhandene Kapelle bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts den Rötgesbüttelern als Gotteshaus gedient – betreut durch den Meiner Pfarrer als Außenstelle der St. Stephani-Kirche Meine. Und so hatte die Kapelle keinen eigenen Namen. Im Jahr 1924 wurde die Zugehörigkeit zur St. Stephani-Kirche Meine aufgegeben und eine Verbindung mit der Ribbesbütteler St. Petri-Kirche eingegangen. Seither wurden die Rötgesbütteler vom Ribbesbütteler Pfarrer betreut – einen eigenen Pfarrer hatte man nie in Rötgesbüttel. Als die Einwohnerzahl stieg und die Kapelle zu klein wurde, baute man 1928 die heutige Kirche an die Kapelle an, ebenfalls ohne dass sie einen Namen erhielt.

Mit dem Festgottesdienst am Sonntag änderte sich das nun. Außer Landessuperintendent Rathing waren auch die Gifhorner Superintendentin Sylvia Pfannschmidt, Samtgemeindebürgermeisterin Ines Kielhorn und der Rötgesbütteler Bürgermeister Hermann Schölkmann unter den Ehrengästen in der voll besetzten Kirche. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es ein großes Gemeindefest rund um die Kirche. Für die Kinder waren Spielmöglichkeiten vorhanden, die Feuerwehr war mit Fahrzeugen vor Ort, und mit Kaffee und Kuchen sowie Würstchen wurde für das leibliche Wohl gesorgt. Für Musik sorgten dabei der Schulchor der Grundschule Rötgesbüttel, Simon und Gefunkel und die Delta Jazzmen.

Von Chris Niebuhr

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