Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Rethens Internet wird ganz schnell

Telekom versorgt drei Viertel des Ortes Rethens Internet wird ganz schnell

Zumindest etwa drei Viertel Rethens hat jetzt Aussicht auf schnelles Internet ab diesem Jahr und ganz schnelles Internet ab kommendem. Die Telekom wird demnächst zwei neue Verteilerkästen in Betrieb nehmen und im Herbst einen dritten. Der Südosten des Ortes sieht sich allerdings noch immer abgehängt (AZ berichtete).

Voriger Artikel
Dorffest gerät zur Regenschlacht
Nächster Artikel
Nur wenige trauen sich in den Pool

Schnelles Internet für Rethen: Die Telekom versorgt drei Viertel des Ortes mit dem so genannten Vectoring-Verfahren.

Quelle: Dirk Reitmeister

Rethen. Zumindest etwa drei Viertel Rethens haben jetzt Aussicht auf schnelles Internet ab diesem Jahr und ganz schnelles Internet ab kommendem. Die Telekom wird demnächst zwei neue Verteilerkästen in Betrieb nehmen und im Herbst einen dritten. Der Südosten des Ortes sieht sich allerdings noch immer abgehängt (AZ berichtete).

„Wir haben mit dem Tiefbau Ende Februar begonnen“, so Sabine Köhler und Oliver John von der Telekom bei einem Ortstermin am Donnerstag mit Bürgermeisterin Monika Kleemann. 4,3 Kilometer Glasfaserkabel hat das Unternehmen von Meine nach Rethen verlegt. Am 17. Juli werden die ersten beiden Verteiler ans Netz gehen und an der besten Stelle 100 MBit/Sekunde sowie am weitesten vom Verteiler entfernten Haushalt immer noch mindestens 30 MBit/Sekunde liefern, versprechen Köhler und John. Etwa Mitte oder Ende Oktober soll ein dritter Kasten angeschlossen werden. Dafür müssen noch 550 Meter Glasfaserkabel in die Erde. Dann sind 450 Haushalte angeschlossen. Kommendes Jahr sollen die Verteilerkästen mit so genannter Supervectoring-Software aufgetunt werden. Dann seien bis zu 250 MBit drin.

Eine unsichtbare Grenze durchzieht den Ort

Davon kann der Südosten Rethens noch etwas träumen. Tobias Bäustmann nutzte den Ortstermin gestern, um mit Kleemann und den Telekomvertretern über die Versorgung dort durch den Anbieter Arche.Net zu sprechen. Er hat inzwischen 300 Unterschriften von Nutzern gesammelt, die lieber auf das Telekom-Netz umsteigen wollen.

Kleemann kann den Frust verstehen. Die Versorgung dort über Richtfunk-Technik sei anfällig. Gleichwohl sei Arche.Net zum Vertragsabschluss 2013 nunmal der einzige Anbieter für schnelles Internet in Rethen und Eickhorst gewesen. Die Gemeinde könne einen Wechsel von Arche.Net zu Telekom nicht erzwingen, das hätten in erster Linie die Kunden in der Hand. Bäustmann will sich nun mit seiner 300 Adressen starken Unterschriftenliste an die Bundesnetzagentur wenden. Sein Ziel: Arche.Net soll sich mit der Telekom einigen oder aufgrund zu weniger Verträge aus Rethen zurückziehen.

Von Dirk Reitmeister

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Papenteich

Auf der Themenseite zur Bundestagswahl 2017 finden Sie alle News und Informationen zur Wahl des deutschen Bundestags am 24. September 2017. mehr

Ausbildungsplatz in der Region Gifhorn gesucht? Dann schau bei Azubify.de vorbei, deiner Anlaufstelle für alles rund um die Ausbildung in Gifhorn. Powered by AZ. mehr

Wie schwer wiegt der Gomez-Ausfall?

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr