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Papenteich Resolution gegen Schuleinzugsbezirke
Gifhorn Papenteich Resolution gegen Schuleinzugsbezirke
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00:21 26.03.2018
Gemeinden aus dem Papenteich sehen Rot: Bürgermeister sind gegen die neue Schulbezirksatzung.
Papenteich

Sie „protestieren energisch und mit Nachdruck gegen die Absicht des Kreistages des Landkreises Gifhorn zu beschließen, dass künftig die Kinder aus unseren Gemeinden das Sibylla-Merian-Gymnasium in Meinersen besuchen sollen“. Die Planung sei aus ihrer Sicht weder schlüssig noch überzeugend, viele Eltern empfänden sie als willkürlich, widerspreche sie doch dem Grundsatz „Kurze Wege für kurze Beine“.

„Wir als Bürgermeister, Bürgermeisterin und die Einwohner der Gemeinden Adenbüttel, Didderse und Rötgesbüttel werden uns mit der geplanten Entscheidung des Kreistags, die sich nicht am Wohl der Kinder orientiert, weder jetzt noch in Zukunft abfinden.“

Keine Beziehungen nach Meinersen

Pölig, Schölkmann und Moos verweisen darauf, dass die Dörfer der Gemeinde Ribbesbüttel beispielsweise viel näher am Sibylla-Merian-Gymnasium liegen, und betonen, dass es keinerlei Beziehungen „zwischen unseren Gemeinden und dem Standort Meinersen“ gebe.

„Wir wenden uns dagegen, dass unsere Kinder wie Figuren bei einem Brettspiel hin- und hergeschoben werden“, heißt es weiter. Bei allem Verständnis für den politischen Wunsch, die Existenz des Gymnasiums in Meinersen sicherzustellen, lasse sich das Ziel gegen den Willen von Eltern nicht erreichen.

Die Forderung der drei Gemeinden: Kreistag und Kreisverwaltung sollen ein Konzept für die gymnasialen Standorte im Landkreis und in Abstimmung mit der Stadt Braunschweig entwickeln, auch um zu klären, ob der Papenteich entweder ein staatliches Gymnasium benötigt oder mehr Klassen im Philip-Melanchthon-Gymnasium.

Von Christina Rudert

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