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Radweg Schwülper-Rethen kommt 2016 doch nicht

Samtgemeinde Papenteich Radweg Schwülper-Rethen kommt 2016 doch nicht

Meine. Böse Überraschung für den Bauausschuss der Samtgemeinde Papenteich: Der lang ersehnte Radweg von Groß Schwülper nach Rethen ist nicht ins Bauprogramm der Landesbehörde für Straßenbau für das Jahr 2016 aufgenommen worden. Samtgemeindebürgermeister Helmut Holzapfel hat jetzt ein entsprechendes Schreiben aus Wolfenbüttel bekommen.

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Paukenschlag im Papenteicher Bauausschuss: Der Bau der Strecke Rethen-Schwülper wird wegen einer anhgängenden Klage verschoben.

Quelle: Chris Niebuhr

Holzapfel zeigte sich im Bauausschuss fassungslos: „Das kann nicht wahr sein. Wir kämpfen seit dem Jahr 2010 für den Radweg. Er soll den Oberschülern den durchgängigen Weg per Fahrrad von Meine nach Groß Schwülper ermöglichen.“ Doch nun habe sich die Sache wohl erst einmal erledigt. In dem Schreiben der Landesbehörde teilt der stellvertretende Leiter Michael Peuke mit, der Radweg sei mangels Baureife nicht zum Bauprogramm angemeldet worden. Grund sei eine laufende Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss.

Es hatte Unstimmigkeiten mit Landwirten gegeben (AZ berichtete). Die Bauern wünschten sich im Zuge der Baumaßnahme eine andere Gestaltung der Feldzufahrten. Die sind mit zwei Metern Breite für heutige Maschinen zu schmal. Die Bauern wünschten daher statt 16 bis 24 schmalen Zufahrten sechs bis acht breitere Wege. Weder Landesbehörde noch Landkreis als Planfestellungsbehörde hatten den Wunsch berücksichtigt. Zuletzt hatte es dann Gespräche gegeben wegen der Aufteilung etwaiger Mehrkosten veränderter Zufahrten. Doch nun das Schreiben aus Wolfenbüttel.

Auch Horst Piksa (SPD) zeigte sich im Bauausschuss geschockt: „Wir haben so lange Hoffnung in das Projekt gesetzt. Und jetzt kommt so etwas.“

cn

Uwe-Peter Lestin: Gespräche laufen noch

Groß Schwülper. Für Uwe-Peter Lestin, Bürgermeister der Gemeinde Schwülper, stellt sich die Lage etwas anders dar.

„Es ist das formal Übliche, die Behörde ist an Termine gebunden für ihr Bauprogramm“, sagte er gestern auf AZ-Anfrage. Die Gespräche zwischen den Beteiligten seien keineswegs gescheitert, sie liefen noch. „Wir sind weiter bemüht, schnellstmöglich eine Lösung zu finden“, betonte Lestin.

Er kämpft als Bürgermeister auch schon seit vielen Jahren für den Radweg. Lestin kündigte an, weiter mit Landkreis und Landesbehörde zu sprechen, um den Radweg doch noch im Jahr 2016 zu bekommen. Eigentlich waren dafür schon fast alle Weichen gestellt, der Planfeststellungsbeschluss lag vor, die nötigen Finanzmittel wären ebenfalls vorhanden gewesen.

cn

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