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Posse um illegal gepflanzte Bäume

Meine Posse um illegal gepflanzte Bäume

Meine. Eine illegale Pflanzaktion ist zurzeit heiß diskutiertes Thema in Meine: In einer Nacht-und-Nebel-Aktion am Ohnhorster Weg gepflanzte Bäume und Sträucher werden demnächst „umziehen“. Das kündigte einer der unbekannten Pflanz-Piraten an. Die Gruppe nennt sich selbst Mondschein-Rebellen.

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Müssen wieder weg: Illegal gepflanzte Bäume in Meine sind zurzeit ein heiß diskutiertes Thema in der Gemeinde. Eine anonyme Gruppe namens Mondschein-Rebellen bekennt sich zu der Tat.

Quelle: Photowerk (cc)

Der Gemeinderat hatte in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, dass die illegale Anpflanzung auf gemeindlichem Boden entfernt werden muss (AZ berichtete). „Die Pflanzen werden jetzt Asyl auf einer privaten Wiese erhalten“, sagt einer der Naturschutzaktivisten im AZ-Gespräch. Es handele sich um zwei Kirschbäume und 30 bis 40 kleinere Sträucher. „Wir müssen versuchen, eine neue Heimat für die Pflanzen zu finden.“

Die Gruppe kommt damit einem Ultimatum des Gemeinderats zuvor. Der hatte in der März-Sitzung mehrheitlich beschlossen, die Pflanzen von einer Fachfirma entfernen zu lassen und die Kosten den Verursachern in Rechnung zu stellen, sollten diese nicht selbst zum Spaten greifen.

Die Reaktion der Gemeinde stößt bei den Pflanzern auf Unverständnis. Selbst das Landvolk mahne wegebegleitendes Grün zum Beispiel als Rückzugsraum für Tiere und als Windschutz an. Es sei in den vergangenen Jahren viel zu wenig gepflanzt worden, so der Aktivist. „Diese ausgeräumte Landschaft kann nicht richtig sein. Auch die Tiere brauchen eine Heimat.“ Mit ihrer Aktion wollten die Mondschein-Rebellen ein entsprechendes Zeichen setzen.

Bürgermeisterin Ines Kielhorn pochte in der Ratssitzung auf die Entscheidungsgewalt der Gemeinde: „Auf unserem Grund und Boden möchten wir darüber hinaus auch das Recht haben, zu entscheiden, wo Pflanzungen erfolgen. Die Aktion war illegal.“

rtm

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