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Plötzlich steht ein Einbrecher mitten im Wohnzimmer

Beängstigende Begegnung in Groß Schwülper Plötzlich steht ein Einbrecher mitten im Wohnzimmer

Beim gemütlichen Fernsehabend steht plötzlich ein wildfremder Mann in der Wohnzimmertür. Von diesem unerwünschten Besuch eines Einbrechers erholen sich jetzt Lars Arendes und seine Familie aus Groß Schwülper.

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Wie aus heiterem Himmel: Ein Familie aus Groß Schwülper wurde jetzt Opfer eines Einbrechers, der plötzlich im Wohnzimmer auftauchte.

Quelle: Archiv

Groß Schwülper. An Zaun und Tor zum Hof hängen noch die Schilder „Warnung vor dem Hunde“. „Wir überlegen, wieder einen Hund anzuschaffen“, sagt der 47-Jährige. Seine Schwiegermutter Renate Genter ist überzeugt: Ihr 2014 gestorbener Terrierrüde hätte dem ungebetenen Gast Beine gemacht.

Samstagabend, auf Sky läuft der Bundesliga-Klassiker Bayern gegen Dortmund. „Ich habe mich auf ein anständiges Spiel gefreut“, sagt Arendes. Plötzlich geht die Wohnzimmertür auf. „Er stand da und sagt: ,Ach, so‘. Dann ist er ganz schnell die Treppe runtergelaufen. Wir waren total perplex. Der kam aus heiterem Himmel.“

Zwei Sekunden hat Arendes Zeit, sich die Gestalt einzuprägen. „So eine altmodische Mütze, exakt in dieser Farbe“, sagt der Schwülperaner und zeigt auf die gelbe Tischdecke. Ein rundes Gesicht, unrasiert.

Zu der Zeit hat sich die 77-jährige Renate Genter im Erdgeschoss zur Ruhe begeben, ihr geht es nicht gut. Als Bewegung ins Haus kommt, denkt sie: „Was laufen die denn bloß?“ Kurz zuvor hatte Arendes noch gedacht, das Klappern unten sei die Schwiegermutter.

„Es ist noch mal gut gegangen“, sagt Genter. Aber nachdenklich ist sie doch nach diesem Erlebnis. „Wir haben gedacht, wir sind hier sicher im Ort. Weil doch alles so erleuchtet ist.“

Nur das Haus selbst ist an dem Abend nicht erleuchtet. Unten ist alles dunkel, im Obergeschoss lassen die Rollläden kein Licht nach außen. „Wenn er Licht gesehen hätte, wäre er nicht reingekommen“, ist Arendes überzeugt. „Meiner Freundin ist ein wenig mulmig.“ Er selber habe kein Angst.

Gleichwohl: „Das ist nicht alltäglich.“ Wenigstens habe Dortmund gewonnen. Ein kleiner Trost für den verpassten Fußballabend.

rtm

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