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Ortskern soll aufgewertet werden

Dorferneuerung in Rötgesbüttel Ortskern soll aufgewertet werden

Der neue Ortskern wird das zentrale Thema der Dorferneuerung in Rötgesbüttel sein. Wie das Zentrum nach der Verlegung der B 4 gestaltet werden könnte, haben Politiker aus Rötgesbüttel und Ribbesbüttel beim Antrags-Workshop beraten.

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Klimaschutzstrategien im Ortszentrum: Die Photovoltaikanlagen auf der Bürgerhalle gehören auch dazu.
 

Quelle: Christian Opel (Archiv)

Rötgesbüttel. Erster Ansatz dafür wird der Bebauungsplan Ortsmitte, an dem der Rat zurzeit bereits arbeitet. „Dieses Gebiet ist bislang unbeplant“, erklärte Bürgermeister Hermann Schölkmann. Mit Hilfe dieses Bebauungsplans kann dann sowohl eine Nachverdichtung in Form einer Wohnbebauung einzelner Baulücken erfolgen also auch eine Aufwertung des Ortszentrums, wie die Politik sie sich vorstellt. Dazu gehört sowohl die Idee, mit Hilfe eines Investors eine Seniorenwohnanlage zu errichten, als auch der Plan, die gemeindeeigenen Liegenschaften mittels eines Blockheizkraftwerks mit Wärme zu versorgen.

Generationsgerechtes Dorfleben in Rötgesbüttel

Ziele der Dorferneuerung könnten deshalb – für beide Gemeinden – ein generationsgerechtes Dorfleben sein, eine gezielte Innenentwicklung, eine bessere Vernetzung, mehr Angebote zur Daseinsvorsorge, die Förderung von Ehrenamtlichkeit sowie Klimaschutzstrategien. „Rötgesbüttel übernimmt unter dem Titel ,Entwicklungsstrategien’ in Teilen grundzentrale Funktionen, Naherholung und Tourismus werden gefördert“, fasste Volker Warnecke vom Planungsbüro zusammen.

Da für die Samtgemeinde-Grenzen überschreitende Dorfregion Rötgesbüttel/Ribbesbüttel interkommunale Zusammenarbeit ohnehin ein zentrales Thema ist, könnte ein Projekt der Dorferneuerung auch eine gemeinsame Sporthalle zwischen Rötgesbüttel und Ribbesbüttel werden. Denn wie Stefan Konrad festgestellt hatte: „Sporthallenkapazitäten fehlen, und wenn wir eine Zweifeldhalle hätten, könnte es mehr Sportangebote geben.“

Der Zeitplan

Beim Antrags-Workshop hatte Holger Broja vom Amt für regionale Landesentwicklung die Zeitschiene vorgestellt: Der Antrag muss bis zum 1. August beim Landwirtschaftsministerium eingereicht sein, dann wird das Amt für regionale Landesentwicklung die seiner Einschätzung nach etwa acht aktuellen Anträge anhand einer Punkteskala in eine Reihenfolge einordnen. „Vermutlich kommen noch Anträge hinzu, die im vorigen Jahr abgelehnt und in der Zwischenzeit verbessert worden sind.“ Die Punktevergabe sei – abgesehen von einigen „harten“ Kriterien – „eine subjektive Entscheidung des Gutachters im Vergleich der verschiedenen Anträge untereinander“, so Broja.

Ob die Dorfregion Rötgesbüttel/Ribbesbüttel in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen wird, wird das Ministerium im ersten Quartal 2018 mitteilen. „Dann wird ein Planungsbüro einen Dorfentwicklungsplan erstellen, was ungefähr ein Jahr dauert, so dass die ersten Anträge auf Förderung im Dorferneuerungsprogramm im September 2019 gestellt werden können“, informierte Broja. „Das passt von der Zeitschiene her zur Verlegung der B 4.“ tru

Von Christina Rudert

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