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Nächster Schritt zum Radweg an der L 321

Rethen Nächster Schritt zum Radweg an der L 321

Groß Schwülper/Rethen. Jetzt ist der Weg frei für den Bau des Radweges an der L 321 zwischen Rethen und Groß Schwülper. Zuletzt gab es Streit mit Landwirten wegen der Feldzufahrten (AZ berichtete). Schwülpers Bürgermeister Uwe-Peter Lestin teilte nun gestern mit: „Mit den Landwirten sind wir uns einig und der Vertrag ist unterschrieben.“

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L 321 von Groß Schwülper nach Rethen:
Über die zuletzt umstrittene Breite der Feldzufahrten gibt es nun eine Einigung.

Quelle: Chris Niebuhr (Achriv)

Nachdem der Planfeststellungsbeschluss vorlag, hatten Landwirte geklagt, weil sie veränderte Feldzufahrten haben wollten, was aber vom Straßenbauamt zunächst verweigert wurde.

„Diese Forderung der Landwirte war unbedingt gerechtfertigt“, so Lestin, „denn die jetzt vereinbarten breiteren Zufahrten führen auch zu mehr Verkehrssicherheit auf der stark befahrenen Landesstraße.“ Landwirtschaftliche Fahrzeuge müssten nicht mehr auf die Gegenfahrbahn fahren, um mit den großen Maschinen auf den Acker einbiegen zu können. Nach längerem Widerstand sei auch das Straßenbauamt bereit gewesen, diese Forderung anzuerkennen. Die Mehrkosten für die neuen Feldzufahrten tragen zur Hälfte die Landwirte. Die andere Hälfte übernehmen Gemeinde und Samtgemeinde.

„Wir haben das zugesagt, weil es der einzige Weg war, zu einer schnelleren Lösung zu kommen und weil die Sache auch im öffentlichen Interesse liegt“, so Lestin. Die Kosten für den Mehraufwand lägen bei knapp 7000 Euro.Nun komme es darauf an, dass der Bau des Radweges für 2017 vom Land eingeplant werde, damit dann auch gebaut werden kann. „Wegen der Bedeutung des Radweges als Schulweg und der langen Verfahrensdauer sollte das aber kein Problem sein“, so Lestin.

Die Gesamtkosten für den Radweg sind bisher mit 671.000 Euro veranschlagt. Davon trägt das Land nur etwa 40 Prozent, den Rest bezahlen die beteiligten Gemeinden, bzw. die Samtgemeinde. Auch der Landkreis gibt einen Zuschuss von 37.000 Euro.

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