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Müll auf dem Osterfeuerplatz in Adenbüttel

Jetzt drohen Anzeigen Müll auf dem Osterfeuerplatz in Adenbüttel

In Sachen Fremdablagerungen am Osterfeuerplatz macht Adenbüttel in diesem Jahr Ernst. Wer seinen Grünschnitt dort ablegt, obwohl er nicht aus Adenbüttel oder Rolfsbüttel ist, soll eine Anzeige bekommen. Und auch die Entsorgungen anderen Mülls soll geahndet werden.

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Adenbüttel greift durch: Wer die Spielregeln bei der Grünschnittanlieferung zum Osterfeuer nicht beachtet, muss mit einer Anzeige rechnen.

Quelle: Cagla Canidar

Adenbüttel. Matthias Lippe ist der Kragen geplatzt. Der scheidende Ortsbrandmeister ist es satt, dass Unbefugte am Osterfeuerplatz ihren Müll abkippen. „Vergangenes Jahr hatten wir da Eisen und Bauschutt.“ Das allein schon schlimm genug, gibt es auch mit für Osterfeuer brauchbarem Strauchschnitt durchaus ein Problem: Nur in Maßen ist das Material gewünscht. Denn zu viel bedeute zu viel abgebrannten Rest, der teuer entsorgt werden müsse. Lippe sieht den Ausgleich von Aufwand und Nutzen der Veranstaltung in Gefahr. Er verweist darauf, dass die Junge Gesellschaft am 1. April damit beginne, Strauchgut für das Osterfeuer einzusammeln.

Voriges Jahr habe er noch mündlich versucht aufzuklären. Dabei sei ihm ein Angesprochener pampig gekommen. Diesmal ruft er Einheimische auf, sich Kennzeichen von Auswärtigen zu notieren, die dabei gesehen werden, wie sie am Osterfeuerplatz etwas abladen. Feuerwehrleute hätten sich bereit erklärt, hin und wieder mal nach dem rechten zu sehen.

Wenn es zum Beispiel um Autoreifen und behandeltes Holz gehe, seien Polizei und Landkreis zuständige Behörden, sagt Papenteichs Samtgemeindebürgermeisterin Ines Kielhorn. Entsorgten Unbefugte für Osterfeuer tauglichen Strauchschnitt, gelte das private Eigentumsrecht, dann könne privatrechtlich dagegen vorgegangen werden. Kielhorn sieht die Probleme der Adenbütteler und bedauert die unerwünschten Abladungen: „Durch solches Verhalten werden Traditionsveranstaltungen gefährdet.“

rtm

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