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Lustige Geschichten „taun tauhören“

Plattdeutscher Abend in Rethen Lustige Geschichten „taun tauhören“

Zum Plattdeutschen Abend hatte der Förderverein Rethener Dorfleben ins Gemeindezentrum Rethen eingeladen. Rund 20 interessierte Bürger, unter ihnen Bürgermeisterin Monika Kleemann, kamen zum Klönabend.

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Plattdeutscher Klönabend: Heinrich Hintze vom Verein Rethener Dorfleben hatte eingeladen und las vor.

Quelle: Heidi Lindemann-Knorr

Rethen. „Den Abend bieten wir zum ersten Mal an“, sagte Heinrich Hintze, Vorsitzender des Rethener Vereines, der selbst gerne und gut das hiesige Plattdeutsch spricht. „Sülms wat tau vertellen“ oder „taun tauhören“ war das Motto des Abends. Diesmal stand eher das Zuhören bei den Teilnehmern im Vordergrund.

Heinrich Hintze las unter anderem den Bericht über ein großes Unwetter aus den Schwülperaner Chroniken von Pastor Brandt und trug auch Kinderreime vor. Die Geschichten von Wilhelm Henze musste Hintze vom Hannöverschen und Calenberger Platt auf das hiesige Platt übertragen. Viel Spaß hatten die Teilnehmer an den Geschichten, die vor dem Ersten Weltkrieg entstanden sind und in denen unter anderem auch die Erlebnisse trinkfester Männer geschildert werden.

„Es war eine nette Runde, es hat den Teilnehmern gefallen“, sagt Hintze über den Abend. Und die Lust auf das Niederdeutsche ist geweckt: Einige der Gäste wollen beim nächsten Treffen im April versuchen, auch selbst Plattdeutsch zu sprechen, so die Rückmeldung.

Die nächsten Aktionen hat der Verein Rethener Dorfleben schon geplant. So wollen die Mitglieder den Ort verschönern, indem sie alte Apfelsorten anpflanzen und Bänke aufstellen.

Die Ergebnisse des Projektes „Rethen blüht auf“ sollten übrigens in den nächsten Wochen zu sehen sein: Rund 8000 Blumenzwiebeln hatte der Verein im Herbst des Vorjahres an Bürger verteilt, die hoffentlich bald auf vielen öffentlichen Plätzen sprießen.

Von Heidi Lindemann-Knorr

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