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Land Berlin bietet Meiner Mitte zum Verkauf an

Eigentümerwechsel steht bevor Land Berlin bietet Meiner Mitte zum Verkauf an

Ein großer Teil der Meiner Mitte gehört dem Land Berlin – aber nicht mehr lange. Die landeseigene Immobilien-Gesellschaft der Hauptstadt, Berlinovo, will ihre Anteile an dem Gebäudetrakt, zu dem unter anderem der Rewe-Markt gehört, verkaufen. Für die Mieter und Pächter und deren Kunden hat das wohl keine Konsequenzen.

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Vor dem Eigentümerwechsel: Die landeseigene Immobiliengesellschaft Berlinovo will ihre Anteile an der Meiner Mitte verkaufen.

Quelle: Sebastian Preuss

Meine. Geschlossene Immobilienfonds waren lange Zeit eine beliebte Anlage. Als Ende der 90-er Jahre am Meiner Marktplatz die neuen Geschäfts- und Wohngebäude entstanden, investierte auch die damalige Bankgesellschaft Berlin mit. Sie erwarb Bereiche in drei Gebäuden: 200 Quadratmeter Rewe-Getränkemarkt in Haus A, 378 Quadratmeter Gesamtnutzfläche im Haus B mit Ernstings Family und Café am See sowie 1485 Quadratmeter Rewe-Markt, Fahrschule, Imbiss, Immobilienmaklerbüro und Änderungsschneiderei im Haus D. Mit der Immobilienkrise zehn Jahre später geriet das Geldinstitut in Schieflage, das Land Berlin sprang ein. So landete die Meiner Mitte im Portfolio der landeseigenen Gesellschaft Berlinovo. Und die will ihr Portfolio jetzt umbauen.

Mit der Zeit seien Investitionen in den Bestand nötig, räumt Berlinovo-Sprecher Stefan Siebner ein. „Es ist nicht Sache der Berliner Steuerzahler, in Niedersachsen Investitionen zu tätigen“, begründet er die neue Ausrichtung. „Unsere Auslandsimmobilien sind wir bis auf eine Ausnahme schon losgeworden.“ Bis Mitte August konnten Interessierte Angebote zu den Meiner Objekten abgeben. Zu Preisvorstellungen für die Immobilien äußert sich Siebner nicht.

Nicht betroffen vom Verkauf sind die Wohnungen in den Obergeschossen, so Siebner. Die gehörten drei Eigentümergemeinschaften. Aber auch die Nutzer wie der Rewe-Markt und dessen Kunden werden vom Verkauf ihm zufolge kaum etwas spüren. „Sie haben Mietverträge, die bleiben bestehen.“

Von Dirk Reitmeister

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