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Kurioser Unfall legt Verkehr im Südkreis lahm

Meine Kurioser Unfall legt Verkehr im Südkreis lahm

Meine. Ein kurioser Unfall legte am Dienstagmorgen den Verkehr im halben Gifhorner Südkreis lahm. Weil ein Lastwagen eine Schranke beschädigte, blieben nämlich gleich drei Bahnübergänge in Meine dicht.

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Kurioser Unfall in Meine: Ein auf dem Bahnübergang an der Hauptstraße in Meine haltender Brummi hat eine Schranke abgerissen, dadurch wurde auch ein Zug beschädigt.

Quelle: Cagla Canidar

Es krachte gegen 9.40 Uhr am Bahnübergang Hauptstraße in Meine: Der Lastwagen eines 52-Jährigen aus Mühldorf am Inn stand auf den Gleisen, während der Fahrer auf Grün an der Ampel wartete. Als sich die Schranken senkten, sei er losgefahren, um die Gleisen freizugeben, berichtet Polizeisprecher Thomas Reuter auf AZ-Nachfrage. Doch da krachte eine Schranke schon auf den Brummi und wurde mitgerissen. Teile der Schranke beschädigten dann noch den Zug.

Das hatte Folgen. Nicht nur dieser Bahnübergang blieb daraufhin blockiert. Die beiden anderen Bahnübergänge in Meine, Kuhweg und B 4, sind laut Reuter so nahe gelegen, dass sie direkt mit der Signalanlage Hauptstraße gekoppelt sind - und ebenfalls geschlossen blieben. „Es gab Rückstaus in alle Richtungen, vor allem aber auf der B 4.“

Gegen 10.30 Uhr sei der Schaden repariert gewesen und die Strecke wieder freigegeben worden, berichtet Reuter. Der Verkehr habe allerdings noch einmal eine halbe Stunde gebraucht, um sich wieder zu normalisieren.

Der betroffene Zug von Uelzen über Gifhorn nach Braunschweig hatte am Ziel eine Stunde Verspätung, so Erixx-Sprecher Harald Lukaschewsky. „Durch einen Zugtausch konnten wir die folgenden Verspätungen aber minimieren.“ Sie hätten sich auf zehn Minuten beschränkt.

Betroffen waren auch einige Busse der VLG, die im Stau feststeckten, so Fahrdienstleiter Stefan Glinschert. „Die 196 stand quasi mittendrin.“ Bei dieser Linie fiel eine Fahrt komplett aus. Die Linie 191 sei noch rechtzeitig umgeleitet worden und habe nur leichte Verspätung gehabt. „Zur Schulzeit hätten wir größere Auswirkungen gehabt.“

Dem Lastwagenfahrer droht ein Bußgeld von 120 Euro dafür, dass er die Schienen im Stau nicht freigehalten hatte, sagt Reuter. Außerdem seien der Mühldorfer, beziehungsweise seine Haftpflichtversicherung für die Schäden an Schranke und Zug haftbar.

rtm

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