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Klassik und Moderne beim Neujahrskonzert

Posaunenensemble in Schwülper Klassik und Moderne beim Neujahrskonzert

Das Neujahrskonzert des Kulturvereines Papenteich im Bürgerhaus in Groß Schwülper war ausverkauft – und das zu Recht. Das Ensemble „percussion posaune leipzig“ bot musikalischen Hochgenuss und gute Unterhaltung.

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Neujahrskonzert: Das Ensemble „percussion posaune leipzig“ spielte Musik aus der Blütezeit der Blasmusik.
 

Quelle: Heidi Lindemann-Knorr

Groß Schwülper.  Der Kulturverein mit seinem Vorsitzenden Michael Schenkel hatte wieder ein gutes Gespür bei der Wahl des Ensembles bewiesen. Die Musiker aus Leipzig spielten Bläsermusik auf hohem Niveau, Moderator und Posaunist Joachim Gelsdorf unterhielt das Publikum mit Anekdoten.

„Musik aus der Blütezeit der Bläsermusik“ hatte Joachim Gelsdorf angekündigt. Diese habe seit dem 12. Jahrhundert in Leipzig Tradition. Stefan Wagner, Joachim Gelsdorf und Marton Palko (alle Posaune) und Wolfram Dix (Percussion) spielten „neue alte“ und neue Musik.

So begann das Neujahrskonzert mit einer eigens für das Ensemble bearbeiteten Version von „Tochter Zion“ von Georg-Friedrich Händel. Interessant zu hören war auch die Bearbeitung von Bachs Prelude des Wohltemperierten Klaviers für die Posaunisten. Mitreißend geriet die „Monade“, die Wolfram Dix auf der Schlitztrommel darbot und eine Hommage an den Wissenschaftler und Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz war. Im zweiten Teil des Konzertes überwog dann die Moderne, ob Georges Bizets Habanera aus „Carmen“ oder „Der weiße Hai im Alpensee“ von Christoph Wundrak aus dem Jahr 1948 – das Zusammenspiel der Musiker war perfekt.

Das Essen und der Wein in der Pause schmeckte den Gästen besonders gut, wenn sie an die Geschichte der drei Domkantoren aus Leipzig dachten – einer von ihnen war Johann Sebastian Bach: Nach einer Orgelprüfung sollen sie neben einem umfangreichen Menü auch 44 Kannen Rheinwein und drei Kannen Frankenwein vertilgt haben, wie Gelsdorf wusste.

Von Heidi Lindemann-Knorr

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