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Kita-Gebühren: Rat stimmt für modifiziertes Konzept

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Zur Ratssitzung am Freitagabend erschienen zahlreiche Eltern. Grund war die erneut anstehende Entscheidung über die Anhebung der Kindergartenbeiträge (AZ berichtete). Der Rat fasste zwar einstimmig den Beschluss, hatte aber noch einmal an dem neuen Beitragskonzept gefeilt.

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Kindergarten Adenbüttel: Der Rat beschloss Beitragserhöhungen, hatte das Konzept dafür aber noch einmal überarbeitet.

Quelle: Chris Niebuhr

Adenbüttel. Ludwig Munzel (GfG) betonte, aus seiner Sicht sei man bei den Kindergartenbeiträgen bisher sehr transparent gewesen und habe offene Diskussionen mit den Eltern geführt. Dennoch hätten sich die Politiker entschlossen, noch einmal gewisse Anpassungen vorzunehmen nach der Kritik der Eltern. „Es ist aber keine Kehrtwende“, sagte Munzel.

Die Gebühren würden demnach in den bestehenden zehn Stufen wie geplant um je zehn Prozent angehoben. Allerdings führe man nicht wie bisher vorgesehen sechs neue Stufen ein für Besserverdienende mit mehr als 65.000 Euro Jahreseinkommen, sondern jetzt neun neue Stufen.

„Das bedeutet, dass der Höchstbeitrag von 424 Euro dann nicht mehr bei 95.000 Euro, sondern erst bei 110.000 Euro Einkommen im Jahr fällig wird“, erläuterte Munzel. Dadurch ergebe sich in den einzelnen Stufen darunter eine um fünf Prozent niedrigere Beitragserhöhung als bisher geplant. „Wir sehen aber keine andere Chance, als die Gebühren zu erhöhen“, betonte Munzel.

Weiterhin habe der Rat noch einmal an der Geschwisterermäßigung gearbeitet. „Dabei kommen neue Sätze zur Anwendung, die sich steuerlich günstiger für die Eltern mit mehreren Kindern auswirken“, sagte Munzel. Bisher war vorgesehen, dass zum Beispiel bei drei Kindern für das erste voll gezahlt werde, für das zweite 50 Prozent, für das dritte nichts. Nun teilten sich die Beiträge so auf, dass für jedes Kind 50 Prozent entrichtet werden müssten.

von Chris Niebuhr

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