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Kein Geld für die Sanierung der Ortsdurchfahrt

Bechtsbüttel Kein Geld für die Sanierung der Ortsdurchfahrt

Bechtsbüttel. Wird das Geld, das aus Sicht nicht nur von Hans-Martin Burmeister für die Sanierung der Ortsdurchfahrt benötigt wird, stattdessen für die seiner Meinung nach unsinnige Linksabbiegespur zum Getränkemarkt an der K60 verpulvert?

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Kritik in Bechtsbüttel: Warum steht Geld für eine Linksabbiegespur bereit, wenn stattdessen die Ortsdurchfahrt saniert werden müsste.

Quelle: Photowerk (co Archiv)

Seit 2010 beobachtet er die Verkehrsdichte auf der Ortsdurchfahrt und hält die Zahl von 3500 Fahrzeugen in 24 Stunden, die Landrat Dr. Andreas Ebel jüngst in einem AZ-Artikel genannt hat, für viel zu niedrig. „Diese Zahlen sind so für mich nicht nachvollziehbar“, sagt Burmeister. Er startete seine Zählung 2010 mit zwei 24-Stunden-Zählungen vor und nach Schließung der Grasseler Straße. Davor waren es 5533 Fahrzeuge, danach 5707. Bei späteren Zählungen hatte sich der Bechtsbütteler auf die Stoßzeit zwischen 7 und 8 Uhr beschränkt und die Zahlen hochgerechnet.

Laut seiner auf www.bechtsbuettel.de veröffentlichten Tabelle hatte Burmeister im besagtem Zeitraum 560 Fahrzeuge im Oktober 2010 und 544 im November 2010 gezählt - in den Folgejahren waren es bis zu 931 Fahrzeuge (Juni 2012). Bei den vier jüngsten Zählungen vom 26. und 30. Juni sowie 1. und 2. Juli 2015 kam Burmeister auf 568, 647, 581 und 563 Fahrzeuge. Schlussfolgerung Burmeisters: Auch bei einer 24-Stunden-Zählung lägen die Zahlen wieder mindestens 2000 Fahrzeuge pro Tag über denen des Landrats.

Er verweist darauf, dass die Straßendecke zuletzt 1984/85 erneuert wurde. Mittlerweile sei die Zahl der Risse hoch, was in Kombination mit der Fahrzeugdichte zur Lärmbelastung führe. „Die Bechtsbütteler befürchten nun, dass das Geld an anderer Stelle ausgegeben wird, statt die längst überfällige Sanierung der innerörtlichen K60 vorzunehmen“, so Burmeister.

tru

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