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Kaum Alternativen zum Flüchtlingsquartier in der Halle

Meine Kaum Alternativen zum Flüchtlingsquartier in der Halle

Meine. Eine Belegung der Turnhalle am Gymnasium Meine mit Flüchtlingen wird immer wahrscheinlicher. Die Samtgemeinde sieht kaum Chancen, das abzuwenden: „Wir können uns Wohnraum nicht aus den Rippen schneiden.“

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Sporthalle am Philipp-Melanchthon-Gymnasium: Der Kultur- und Sportausschuss fordert eine Nachverhandlung über die Mietverträge für die Sportler.

Quelle: Archiv

„Wir haben weitere Wohnungen gefunden“, berichtete Samtgemeindebürgermeister Helmut Holzapfel auf AZ-Anfrage. 20 Flüchtlinge könnten darin untergebracht werden. Das war’s dann aber auch. „Lediglich 65 Flüchtlinge“ seien zurzeit im Papenteich untergebracht, sagt Landrat Dr. Andreas Ebel. 404 müssten noch. Das wird laut Holzapfel schwierig im Speckgürtel der Großstädte, wo Wohnraum per se knapp ist.

Bereits vor einem Jahr habe er begonnen nach Wohnraum zu suchen - mit Aufrufen zuhauf in den Medien und mit Hilfe von Leuten, die am besten wüssten, wo vor Ort Wohnraum frei wäre: Ortsbrandmeistern zum Beispiel. Die Samtgemeinde habe auch Eigentümer leer stehender Geschäftsräume wie dem ehemaligen Schlecker-Markt in Meine Kontakt aufgenommen. Ohne Ergebnis: „Wir können sie nicht zwingen.“ Und Wohnungen zu bauen sei nicht nur eine finanzielle, sondern auch eine zeitliche Frage.

Holzapfel bleibt beim Angebot von Samtgemeinde und Gemeinden, Grundstücke für Container anzubieten. Schulen, Feuerwehrhäuser oder Kapellen belegen? „Kommt nicht in Betracht.“

Auch die Turnhallen der eigenen Schulen wären keine Lösung. Beispiel Meine: Die Einfeldhalle sei ins L-förmige Grundschulgebäude integriert. Holzapfel kann sich auch „schwerlich“ vorstellen, dass Flüchtlinge in den gemeindeeigenen Gemeinschaftshäusern einziehen, wo sich das kulturelle und gesellschaftliche Leben der Dörfer abspiele.

Stichtag möglicherweise Mitte/Ende April

Die kreiseigene Turnhalle am Philipp-Melanchthon-Gymnasium böte laut Landrat Dr. Andreas Ebel Platz für etwa 200 Flüchtlinge. „Unser Ziel ist es, die Belegung von Turnhallen grundsätzlich zu vermeiden.“ Doch dazu müsste die Samtgemeinde „andere Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen“. Ein konkreter Termin zur Belegung steht laut Ebel noch nicht fest, verwaltungsintern sei als „Planungsgröße“ aber Mitte/Ende April angenommen worden. „Die Reihenfolge der Belegungen der Sporthallen richtet sich nach dem Grad der Quotenerfüllung der kreisangehörigen Gemeinden“, sagt Ebel. Und da habe der Papenteich bisher am wenigsten erfüllt.

Bis Ende April werde das Land dem Kreis noch 1700 weitere Flüchtlinge zuweisen.

rtm

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