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Katzen ausgesetzt - Tierschutz eingeschaltet

Groß Schwülper Katzen ausgesetzt - Tierschutz eingeschaltet

Groß Schwülper/ Eickhorst/Hillerse. Katastrophale Katzenhaltung in Groß Schwülper: Ein Tier musste eingeschläfert werden, eines ist in der Obhut eines Tierarztes. Fünf weitere der Langhaarkatzen sind jetzt zum Aufpäppeln im Tierschutzzentrum Ribbesbüttel. Allesamt wurden laut Sabine Hölter, stellvertretende Zentrumsleiterin, ausgesetzt. Sie appelliert: „Wer weitere solcher Katzen im Landkreis entdeckt, wird gebeten, sofort die Polizei zu rufen.“

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Im Tierschutzzentrum Ribbesbüttel: Sabine Hölter mit den apathischen Katzen, die in Groß Schwülper, Eickhorst und Hillerse entdeckt wurden.

Quelle: Hilke Kottlick

Die Mitarbeiter im Tierschutzzentrum wurden laut Hölter am Dienstag informiert, dass eine Familie in Groß Schwülper Katzen in sehr schlechtem gesundheitlichen Zustand halte. Hölters Vermutung zufolge erfuhr diese Familie offenbar von dem Verdacht der Tierschützer und des Veterinäramtes und setzte daraufhin kurzerhand in umliegenden Orten einige der Katzen aus.

„In Eickhorst entdeckte ich in einem Gebüsch drei apathische und bis auf die Haut völlig verfilzte Langhaarkatzen“, berichtet die Vizechefin des Tierschutzzentrums. Kurz darauf mussten Hölter zufolge auch in Hillerse drei Langhaarkatzen eingefangen werden - im gleichen schlechten Gesundheitszustand wie die in Eickhorst. Auch in Rothemühle sei ein Tier entdeckt worden - es sei so krank gewesen, dass es in einer Tierklinik eingeschläfert wurde.

„Wer im Landkreis Gifhorn weitere Katzen sieht, auf die ebenfalls diese Beschreibung zutrifft, sollte die Polizei rufen“, appelliert Hölter. Auch bittet sie Hundehalter, wachsam zu sein. „Die apathischen Katzen sind in einem so schlechten Zustand, dass sie sich nicht verteidigen oder weglaufen können.“

hik

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