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Joys Treffen: Ein Zeichen für mehr Miteinander

Vordorf Joys Treffen: Ein Zeichen für mehr Miteinander

Vordorf. Einen Tag des Miteinanders von Familien mit Kindern mit und ohne Handicap gab es in Vordorf.

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Unbefangen miteinander spielen: Zu Joys Treffen in Vordorf kamen Kinder mit und ohne Handicap und verbrachten gemeinsam einen tollen Nachmittag.

Quelle: Heidi Lindemann-Knorr

Der gemeinsame Austausch stand im Mittelpunkt von Joys Treffen im Vordorfer Gasthaus zur Post, bei dem sich Eltern mit ihren Kindern trafen. Vor sechs Jahren hatte Tina Krahmann-Meinecke mit ihrer Tochter Joy, die selbst vom Down Syndrom betroffen ist, erstmals Eltern und Kinder mit und ohne Handicap eingeladen.

„In diesem Jahr feiern wir im kleineren Kreis“, so die engagierte Mutter. Gefeiert wurde im Saal, der große Kickertisch war wegen des Regens vom Vorplatz in den Saal gestellt worden. An den Tischen konnten die Kinder malen und basteln, ein leckeres Kuchenbuffet lud zum Schmausen ein. Erstmals schaute auch Samtgemeindebürgermeister Helmut Holzapfel vorbei.

Viele der angereisten Gäste waren schon mehrfach zu Joys Treffen nach Vordorf gekommen. „Wir kommen seit 2012 jedes Jahr“, erzählt Roland Mattes, der mit seiner siebenjährigen Enkeltochter Nele und Mutter Marie-Christin aus Magdeburg angereist ist. „Das Zusammensein mit anderen Familien mit Kindern mit Handicap, nicht nur mit dem Down Syndrom, ist mir wichtig“, sagt die Mutter. Es müsse mehr Inklusion geben, nicht nur ein Nebeneinanderherleben, sondern ein Mittendrin, das sei ihr Ziel. „So etwas, wie die Vordorfer Kinderfeuerwehr, in der Kinder wie Joy mit Down Syndrom mitmachen können, gibt es bei uns nicht“, so die Magdeburgerin, deren Tochter eine Förderschule besucht.

Das ist auch das Ziel von Tina Krahmann-Meinecke, die sich wünscht, dass mehr Barrieren und Hemmschwellen im Umgang mit behinderten Menschen abgebaut werden. Und dass das ganz einfach ist, zeigten die unbefangen miteinander spielenden Kinder im Gasthaussaal.

lk

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