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Jetzt kehrt Steffen Rhode in den Alltag zurück

Hirntumor in USA behandelt Jetzt kehrt Steffen Rhode in den Alltag zurück

Eine über Facebook angeschobene Spendenaktion hat dem Meiner Steffen Rhode eine Spezialoperation in Amerika für 85.000 Euro finanziert. Der Tumor ist erfolgreich behandelt (AZ berichtete), nun kehrt der 35-Jährige in seinen Alltag zurück.

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Hirntumor erfolgreich behandelt: Steffen Rhode freut sich mit Mutter Almut, Vater Wilfried und Freundin Desiree Reder. Sie danken den Spendern, die die Operation in Amerika möglich gemacht haben.

Quelle: Dirk Reitmeister

Meine. San Diego hat Rhode das Leben zurück gegeben. Mit einer Lasersonde haben Spezialisten der dortigen Uniklinik den Tumor mitten im Gehirn weitgehend abgetötet. Das ist zwei Wochen her. Jetzt fiebert Rhode dem Gang ins Fitnessstudio entgegen. Zwei Wochen noch, sagen die Ärzte... „Aber langsam“, mahnt Freundin Desiree Reder.

Von einer OP-Wunde ist bei Steffen Rhode nichts zu sehen. Die Wunde, durch die die kleine Sonde eingeführt wurde, verbirgt sich unterm Haarschopf. „Die ist nur zugeklebt, nicht mal genäht.“ Am Tag nach der Operation hatte Rhode die Klinik bereits wieder verlassen. „Ich konnte mich ja allein bewegen, allein essen, allein auf Toilette.“

Von der dreieinhalbstündigen so genannten Laserablation, die den hochaggressiven Teil des Tumors von ihnen abgetötet habe, und dem Drumherum von Vorbesprechung bis Nachbesprechung schwärmt Rhode in den höchsten Tönen. „Das war rundum sehr, sehr schön.“ In Bausch und Bogen verreißen will er die Maßnahmen in den deutschen Kliniken zuvor - von Bestrahlung bis Chemotherapie - aber keineswegs. Sie hätten dazu beigetragen, dass der vier mal drei Zentimeter große Tumor geschrumpft sei.

Die Symptome seien zu 90 Prozent weg, sagt Steffen Rhode. Weg ist der Tumor nicht, weiß Vater Wilfried. „Die Chemotherapie läuft noch ein halbes Jahr.“ Alle drei Monate muss Steffen Rhode in die MRT-Röhre zur Vorsorge. „Es gibt keine Prognose“, sagt der 35-Jährige zur Zukunft seines Tumors. „Aber die Perspektiven sind sehr viel besser.“ Zumal sich die Laserablation beliebig wiederholen ließe. Rhode ist überzeugt, dass sie auch bald in Deutschland gängige Praxis bei Hirntumoren wird. Das wäre dann auch ein Fall für die Krankenkasse, und nicht mehr für Facebook.

rtm

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