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Illegale Pflanzen wechseln jetzt in ihr Asyl

Meine Illegale Pflanzen wechseln jetzt in ihr Asyl

Meine. Nächste Runde im Streit um Bäume und Büsche am Ohnhorster Weg. Die Arbeitsgemeinschaft Pflanzen und Pflegen hat sich der Sache angenommen und gibt den illegalen Pflanzen Asyl.

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Ein Herz für illegale Pflanzen: Die Arbeitsgemeinschaft Pflanzen und Pflegen hat sich der umstrittenen Bäume und Sträucher vom Ohnhorster Weg angenommen.

Quelle: Heidi Lindemann-Knorr

Einen „Bekennerbrief“ hat Rechtsanwalt Dr. Arne Duncker zum Treffen der Arbeitsgruppe Pflanzen und Pflegen am Meiner Marktplatz dabei: Darin betonen die Mondschein-Rebellen, bewusst das Ultimatum der Gemeinde Meine verstreichen lassen zu haben.

Ursache des Streits zwischen der Gemeinde und den Aufmüpfigen ist die Pflanzung einer Hecke am Ohnhorster Weg in einer Nacht im Februar (AZ berichtete). Das gefiel Bürgermeisterin Ines Kielhorn und der Mehrheit im Gemeinderat nicht, sie forderten die Mondschein-Rebellen auf, diese bis zum 31. März zurück zu pflanzen, sonst würde eine Firma beauftragt, diese kostenpflichtig zu entfernen.

Der Gemeinderat drohe mit einer Anzeige, so die Mondschein-Rebellen in dem Bekennerschreiben, in bester Gangstermanier aus einzelnen Buchstaben gedruckt. „Er führt sich auf wie Rumpelstilzchen, und der ganze Landkreis lacht über die bornierten Meiner Ratsherren, die mit Kanonen auf Spatzen schießen. Das finden wir sehr sehr lustig.“

„Die AGPP will handeln, um die Pflanzen vor dem Schredder zu retten“, sagen Duncker, Wolfgang Stindl, Martin Pahl und Hans-Georg Reinemann. Man wisse nicht, wer sich hinter den Mondschein-Rebellen verberge. „Wir werden den Pflanzen Asyl auf meiner Obstbaumwiese gewähren“, so Duncker. Für ein paar Monate sollen sie dort bleiben, um im Herbst oder Frühjahr auf eine - genehmigte - Fläche in Meine zu kommen.

lk

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