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Hoher Schaden und wenig Beute

Wedelheine Hoher Schaden und wenig Beute

Wedelheine. Die Opfer haben jede Menge Ärger am Hals, und die Täter eine Beute, mit der sie eigentlich gar nichts anfangen können: Der Einbruch ins Dorfgemeinschaftshaus Wedelheine, bei dem drei Luftgewehre abhanden kamen, gibt Polizei und Schützenverein Rätsel auf und sorgt für Unverständnis.

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Luftgewehre: Die Einbrecher ließen auch drei Exemplare mitgehen, die von der Jugend genutzt werden.

Quelle: Michael Franke

„Viel Ahnung können sie nicht gehabt haben“, sagt Jörg-Dieter Schulze, Ehrenvorsitzender des Schützenvereins Germania Wedelheine-Wedesbüttel. Die Einbrecher hätten ausschließlich die bunten Gewehre mitgenommen. „Die erschienen denen wohl wertvoll.“ Darunter waren die beiden einzigen Jugend-Luftgewehre, noch relativ neue Exemplare. Die fehlen dem Verein nun. Wenigstens sei gerade Sommerpause und damit Zeit, Ersatz zu beschaffen, sagt Schulze kopfschüttelnd.

Keine Ahnung haben die Täter nach Ansicht von Polizeisprecher Lothar Michels auch aus anderen Gründen. Der Diebstahl von Luftgewehren „macht keinen Sinn“. Schon früher sei solch eine Beute später im Wald entsorgt worden, weil die Täter „gemerkt haben, dass sie damit nichts anfangen können“.

Denn moderne Luftgewehre hätten Kartuschen, die mit Pressluft wieder aufgefüllt werden müssten. „Das funktioniert nur über Geräte, die Vereine oder Waffenhändler haben“, sagt Michels. Er könne sich nicht vorstellen, dass es für solches Diebesgut einen Schwarzmarkt gebe. Entsprechend selten komme der Diebstahl von Luftgewehren vor.

„Es ist vollkommen unverständlich“, sagt auch Schulze über diesen Einbruch, der erhebliche Schäden am Gebäude mit den demolierten Türen und an der Einrichtung hinterlassen habe. Nun heißt es, mit der Versicherung zu sprechen und sich um Neuanschaffungen zu kümmern.

rtm

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