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Hiobsbotschaft für die Meiner Dorfgemeinschaft

Schmankerlstube geschlossen Hiobsbotschaft für die Meiner Dorfgemeinschaft

Geht in Meine eine gastronomische Ära zu ende? Franz-Josef Eberherr, Eigentümer, Wirt und Koch der Schmankerlstube, ist vorige Woche überraschend gestorben. In Meine ist nun unklar, wie es mit der beliebten Dorfkneipe weiter geht. Unter anderem für die Gemeinde und für den Männerchor ist das eine wichtige Frage.

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Wegen Todesfalls vor dem Aus: Was aus der Schmankerlstube in Meine wird, ist unklar.

Quelle: Michael Franke

Meine. Geht in Meine eine gastronomische Ära zu ende? Franz-Josef Eberherr, Eigentümer, Wirt und Koch der Schmankerlstube, ist vorige Woche überraschend gestorben. In Meine ist nun unklar, wie es mit der beliebten Dorfkneipe weiter geht. Unter anderem für die Gemeinde und für den Männerchor ist das eine wichtige Frage.

Der Rat und die Gremien der Gemeinde Meine tagten regelmäßig in der Schmankerlstube, die vor der Übernahme durch den Bayern Eberherr 2014 Zum Zellberg hieß und jahrzehntelang von Henning Möhle betrieben wurde. Doch es gehe nicht nur um die Kommunalpolitik, sagt Bürgermeisterin Ute Heinsohn-Buchmann. „Es gab einen Sparclub, was es woanders schon nicht mehr gibt.“ Und auch für Vereine sei die Schmankerlstube wichtig gewesen.

Dem Männerchor war die Gaststätte das Vereinslokal. „Unsere Bilder hängen dort an der Wand“, sagt Vorsitzender Otto Klie. Auch die Urkunden seien dort deponiert. „Wie es weiter geht, wissen wir nicht.“ Sein Stellvertreter Peter Gaus sagt zu der Tragik des überraschenden Todesfalls und den Konsequenzen für den Betrieb der Gaststätte: „Wir sind geschockt.“ Der Verein müsse sich nicht nur darum kümmern, ob er für die am 9. Dezember in der Schmankerlstube geplante Weihnachtsfeier überhaupt noch eine Ausweichmöglichkeit finde. Zudem würden die regelmäßigen Treffen jeden zweiten Donnerstag in Meine zunächst nach Vordorf verlegt, was aber nur eine vorübergehende Lösung sein könne.

Laut Gaus und Heinsohn-Buchmann war die Schmankerlstube die Dorfkneipe schlechthin für Meine. „Da konnte man auch nur mal ein Bier trinken“, so der Sänger. „Da gingen die Leute hin, da haben sie gequatscht.“ Auch ein Feuerwehr-Zug hatte dort seinen Stammtisch, so Ortsbrandmeister Lutz Jäger. „Man kann nur hoffen, dass es eine Kneipe bleibt.“ Doch wie es weiter geht, wissen weder Männerchor, noch Gemeinde und Feuerwehr. Heinsohn-Buchmann: „Mir wäre es recht, wenn man sie fortführen könnte.“ Doch das stehe zurzeit in den Sternen.

Von Dirk Reitmeister und Horst Brettschneider

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