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Hermann Schölkmann ist Bürgermeister in Rötgesbüttel

SPD-Kandidat Stefan Konrad geht leer aus Hermann Schölkmann ist Bürgermeister in Rötgesbüttel

Machtwechsel in Rötgesbüttel: Hermann Schölkmann (WiR) ist neuer Bürgermeister. Er wurde in der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates am Montag mit der WiR-Mehrheit gewählt. Gegenkandidat und Amtsvorgänger Stefan Konrad (SPD) kassierte gleich zwei Niederlagen.

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Neuer Bürgermeister in Rötgesbüttel: Vorgänger und Gegenkandidat Stefan Konrad gratuliert Hermann Schölkmann (li.) zur Wahl.

Quelle: Dirk Reitmeister

Rötgesbüttel. „Ich biete allen, auch die mich nicht gewählt haben, eine konstruktive Zusammenarbeit an“, sagte Schölkmann nach seiner Wahl. Er würdigte Amtsvorgänger Konrad, der sich in seinen drei Amtsjahren „sehr engagiert als Bürgermeister eingebracht, vieles vorangebracht und die Gemeinde gut vertreten hat“. Eine halbe Stunde später, zum Ende der Tagesordnung, ließ Konrad durchblicken, dass seine SPD-Fraktion ein „Lippenbekenntnis“ wittert und „leichte Zweifel“ am Willen der WiR zu konstruktiver Zusammenarbeit hat. Was war passiert?

Die SPD, die mit sechs Sitzen die kleinere Fraktion im neuen Rat ist, hatte in der Bürgermeisterwahl dennoch Konrad ins Rennen geschickt und die siebensitzige WiR-Fraktion aufgefordert, den Kandidaten mit den meisten persönlichen Stimmen zu wählen. Konrad hatte 407, Schölkmann 319 Stimmen bei der Kommunalwahl bekommen. Das spielte im Rat keine Rolle, Schölkmann wurde mit sieben zu sechs Stimmen Bürgermeister. Gleiches Spiel bei der Wahl des Stellvertreters: Hier trat Frank Schlimme (WiR) gegen Konrad an - und wurde mit sieben zu sechs gewählt, obwohl die SPD auf die „gute Gepflogenheit“ hingewiesen hatte, der kleineren Fraktion den Posten des stellvertretenden Bürgermeisters zu überlassen.

„Es wäre ein Akt des Aufeinanderzugehens gewesen, wäre die WiR über ihren Schatten gesprungen“, kommentierte Konrad den Ablauf der Wahl. „Die Chance habt ihr verpasst.“ Immerhin ging der Antrag der SPD, die Anzahl der Bürgervertreter in den Ausschüssen von zwei auf drei zu erhöhen, einstimmig durch.

rtm

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