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Gymnasiasten verkaufen Klavier-Tasten

Meine Gymnasiasten verkaufen Klavier-Tasten

Meine. Für den Musikunterricht will sich das Philipp-Melanchthon-Gymnasium in Meine ein Klavier anschaffen. Zur Finanzierung geht es einen außergewöhnlichen Weg: Es verkauft – symbolisch – die 88 Tasten an Paten.

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Für jede Spende eine Taste: Das Philipp-Melanchthon-Gymnasium sucht Paten für den Kauf eines Klaviers.

Quelle: Dirk Reitmeister

Deren Namen werden auf den Tasten eines Modells verewigt. Zwei E-Pianos hat das Gymnasium. Doch die sind eben keine „echten Klaviere“ aus Holz und Saiten. „Ein Klavier bietet andere Möglichkeiten, es ist ein fülligerer Klang“, sagt Musiklehrer Dirk Matthes. Seine Kollegin Susanne Dreßel ist überzeugt, dass damit eine volle Aula viel eher zum Mitsingen hingerissen würde.

Den ersten Paten gibt es schon: die Fachgruppe Zweite Fremdsprache. Die Schülerinnen und Schüler, die dort Französisch, Latein oder Spanisch lernen, haben 50 Euro für eine schwarze Taste – weiße sind übrigens doppelt so viel wert – zusammengelegt. Nun suchen Matthes, Dreßel und ihre Mitstreiterin Anik Gärtner weitere Tastenpaten, so genannte Tapas. Das können einzelne Privatleute sein, aber auch Gruppen, Familien oder Firmen, die zusammenlegen. Außer der Reihe seien auch kleinere Spenden möglich, nur dafür gäbe es dann keine Namensgravur auf das Modell – die ist exklusiv für Paten.

„Das Klavier ist schon ausgesucht“, sagt Dreßel. Es ist ein 8400 Euro teures gebrauchtes Exemplar, ein Großteil der Ausgabe werde über diese Tastaturpatenschaften bestritten. Anlass der Aktion: Vom neuen Schuljahr an wird der endgültige Musikraum im neuen Anbau des Philipp-Melanchthon-Gymnasiums sein – möglichst bald mit einem echten Klavier.

rtm

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