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Grundschüler-Eltern werfen VLG „Erpressung“ vor

Rethen Grundschüler-Eltern werfen VLG „Erpressung“ vor

Rethen. Als „Erpressung“ und „Skandal“ bezeichnet Jan Paritong die VLG-Ankündigung zum Fahrplanwechsel am kommenden Montag, was zur Folge habe, dass Grundschüler dann auf der anderen Seite der Straße, wo der Bürgersteig schmal ist und die Kinder „fast auf der Straße stehen“, in den Bus einsteigen müssen.

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Kein Platz: Dieser Haltepunkt der VLG in der Schulstraße birgt nach Meinung von Eltern Gefahren für Kinder, die dort auf den Bus warten.

Zur Vorgeschichte des Aufregers gehört auch die Tatsache, dass Eltern sich bei der VLG beschwert hatten, dass Kinder an besagter Haltestelle in der Schulstraße nicht mitgenommen wurden, weil der Bus der Linie 194 bereits überfüllt war, wenn er in Rethen hielt. Die VLG habe daraufhin behauptet, dass es bei den Eltern „ein Zuordnungsproblem“ gebe: „Wir sollten unsere Kinder mit der 196 fahren lassen, die auch an der Kirche hält, nur auf der anderen, gefährlichen Seite“, so Paritong, dessen Tochter auch mit dem Bus nach Vordorf fährt. Ferner habe die VLG damit gedroht, andernfalls den Halt der Linie 194 zu streichen - was nun ja auch passiert sei. „Statt auf unsere Sicherheitsbedenken ein zu gehen, hat man die Schule viel zu kurzfristig davon unterrichtet“, ärgert sich Paritong und droht seitens der Eltern mit weiteren Schritten.

„Die Haltestellen liegen abseits der Landesstraße mitten im Dorf“, relativiert VLG-Betriebsleiter Henrik Bude den Gefährdungsaspekt. Außerdem könne das Unternehmen „nicht die Hände in den Schoß legen“, wenn wegen Überfüllung von Bussen Kinder an den Haltestellen zurück blieben: „Die überfüllte 194 fährt jetzt direkt nach Meine zum Gymnasium. Stattdessen wurde die 196 in den Fahrweg gelegt, damit alle Grundschüler nach Vordorf kommen“, so Bude, der den Ärger der Eltern nicht wirklich nachvollziehen kann. Auch eine von ihnen geforderte „Schleife“, die der Bus fahren sollte, um die „richtige“ Straßenseite anzufahren, hält er für abwegig: „Die Reihenfolge der Haltestellen in einer Richtung liegt nun mal fest.“

Um in dieser Sache vielleicht doch noch gemeinsam auf einen grünen Zweig zu kommen, treffen sich VLG-Vertreter und Eltern am kommenden Montag Morgen um 7.30 Uhr am Ort des Geschehens.

jr

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