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Groß-Übung: 70 Feuerwehrleute im Einsatz

Didderse Groß-Übung: 70 Feuerwehrleute im Einsatz

Didderse. 18.46 Uhr. Die Sirene durchbricht die friedliche Abendstimmung. Aus der Dachluke einer Scheune am Friedhofsweg dringt Qualm. Drei Jugendliche befinden sich auf dem Dachboden. Der Ortsbrandmeister und sein Stellvertreter, Timm und Dirk Brandes, haben sich für die Zug-Übung am Mittwochabend ein besonderes Szenario einfallen lassen.

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Groß angelegte Zug-Übung: Etwa 70 Feuerwehrkräfte waren dabei, als es am Mittwochabend in Didderse um Menschenrettung und den Aufbau der Wasserversorgung über eine längere Strecke ging.

Quelle: Christina Rudert

Keine fünf Minuten nach dem Sirenenton ist der erste Einsatzwagen vor Ort, die Lage wird sondiert. An erster Stelle steht die Menschenrettung. Zwei Atemschutzgeräteträger dringen über eine Leiter auf den verqualmten Dachboden vor. Zwei Mädchen sind schnell gefunden, sie krabbeln die Leiter herunter. Aber die dritte Person - eine Puppe - wird zum Problem: „Sie ist nicht ansprechbar“, kommt die Meldung von oben. „Wir kriegen sie nicht die Leiter runter.“ „Über-Brust-Bund!“, kommt das Kommando von unten. Kunstvoll verknotet, wird der Dummy abgeseilt. Wo bleiben bloß die Sanitäter?

Die Zeit scheint stehen zu bleiben, in Realität sind nur wenige Minuten vergangen, bis das Kommando „Wasser marsch“ kommt und die Brandbekämpfung beginnt. Die etwa 70 Einsatzkräfte scheinen das Feuer schnell im Griff zu haben - bis plötzlich kein Wasser mehr aus den Schläuchen schießt. Die Wasserversorgung per Hydrant ist versiegt. „Eine unserer Spezialaufgaben“, sagt Dirk Brandes. Nun gilt es, die Schläuche bis zur Zisterne am alten Gerätehaus zu verlegen, „ungefähr 200 Meter entfernt“, sagt Brandes.

Einmal jährlich gibt es eine große Zugübung, die Papenteicher Wehren richten sie im Wechsel aus. „Hier mit dabei waren außer Didderse noch Adenbüttel, Rolfsbüttel, Rötgesbüttel, Ohnhorst und Gravenhorst“, zählt Brandes auf. Ziel dieser Übung war es, die Zusammenarbeit der Ortswehren weiter zu verbessern und Führungsstrukturen aufzubauen.

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