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Flüchtlinge: Wirbel um Turnhalle

Meine Flüchtlinge: Wirbel um Turnhalle

Meine. Das sorgt für Wirbel im Papenteich: Möglicherweise muss Mitte März die Meiner Turnhalle mit Flüchtlingen belegt werden, wenn es nicht noch andere Möglichkeiten gibt (AZ berichtete). Alternativen sehen die Papenteicher allerdings zuhauf.

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Wirbel um die Meiner Turnhalle: Muss sie wirklich mit Flüchtlingen belegt werden, oder gibt es dafür geeignetere Möglichkeiten?

Quelle: Photowerk (co Archiv)

Meine. „Für den TSV würde das bedeuten, dass mindestens 700 Sportler keinen Sport mehr treiben könnten“, sagt Vereinschef Wolfgang Geister. Fußballer und Leichtathleten könnten zur Not draußen trainieren, aber die Sparten Tischtennis, Badminton und Gymnastik seien auf die Halle angewiesen.

Der Verein habe morgen eine Krisensitzung zu dem Thema, sagt Geister. Dabei werde man mehrere Möglichkeiten besprechen. Etwa was ins Sportheim oder in die kleinere Grundschul-Turnhalle verlagert werden oder ob man in Groß Schwülper einige Stunden unterbringen könnte. Dennoch bleibe die Meiner Halle erste Wahl: „Was ich nicht verstehe ist, warum nicht das alte Gemeindezentrum belegt wird“ - oder ein leer stehendes Geschäft im Ort.

Das alte Gemeindezentrum fordert Hans-Georg Reinemann seit längerem zu nutzen. Auch der Kleinkaliber-Stand im neuen Gemeindezentrum könnte dafür hergerichtet werden, sagt der Alt-Bürgermeister und fordert eine Krisensitzung des Gemeinderates. „Wir müssen unverzüglich zusammen kommen und eine Lösung finden.“

Meines Bürgermeisterin Ines Kielhorn und Samtgemeindebürgermeister Helmut Holzapfel sehen noch ganz andere Alternativen neben dem alten Gemeindezentrum. Beide verweisen darauf, Plätze für Wohncontainer angeboten zu haben - etwa am Sportplatz in Meine. „Das Angebot ist mehr als ein Jahr alt“, sagt Holzapfel.

Das alte Gemeindezentrum mangels Fluchtweg abzulehnen, hält Kielhorn für eine Ausrede des Landkreises. Die Räume lägen im Erdgeschoss und hätten große Fenster - und es gebe durchaus einen Hinterausgang.

rtm

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