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Feuerwehr wirft Pumpe von 1938 wieder an

Wedesbüttel-Wedelheine Feuerwehr wirft Pumpe von 1938 wieder an

Wedesbüttel-Wedelheine. Auf ungewöhnlich alte Technik aus dem Jahr 1938 setzte jetzt die Feuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine - bei einer Übung kam ihre erste motorisierte Tragkraftspritze zum Einsatz.

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Die Brandschützer der Feuerwehr Wedesbüttel-Wedelheine mit den alten Tragkraftspritzen am Mittellandkanal, links ist die G.A. Fischer von 1938 zu sehen, rechts die Ziegler, Baujahr 1964.

Mittlerweile arbeiten die Brandschützer mit dem dritten Pumpen-Modell, doch auch die beiden Vorgänger werden von der Feuerwehr in Schuss gehalten. Darum kümmert sich Karl-Heinz Holtze, der mit seinem Sohn Holger die beiden Geräte restauriert hat. Die erste Tragkraftspritze der 1914 gegründeten Wehr ist eine TS 8 der Marke G.A. Fischer mit einem wassergekühlten Zweitaktmotor des ehemaligen Motorenwerkes Breuer von 1938. Auch das 2001 ausgesonderte Nachfolgemodell, eine Pumpe der Firma Ziegler mit VW-Industriemotor, die1964 von den damals noch selbständigen Gemeinden Wedelheine und Wedesbüttel angeschafft wurde, ist wieder einsetzbar.

Damit die Pumpen nicht nur in der Holtzeschen Werkstatt verstauben, setzte sie Gruppenführer Hans-Heinrich Ahrens anstelle der modernen Technik beim jüngsten Ausbildungsdienst am Mittellandkanal ein. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten lief die 78 Jahre alte TS 8 tadellos und förderte zuverlässig mit dem vorgeschriebenen Druck das Wasser aus dem Mittellandkanal in die Schlauchleitungen.

„Die Kameraden haben etwas gestöhnt, als sie die Pumpe an den Kanal bringen mussten, weil sie etwa 60 Kilogramm schwerer ist als moderne Technik, doch auch unsere Väter und Großväter haben diese Pumpe schon über weite Strecken getragen und mit ihr erfolgreich Brände gelöscht“, so Hans-Heinrich Ahrens mit einem Augenzwinkern, „das trainiert die Ausdauer.“

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