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Papenteich Wie Schwülper die Schulstraße sicher macht
Gifhorn Papenteich Wie Schwülper die Schulstraße sicher macht
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18:04 10.01.2019
Protest gegen Elterntaxis: In Groß Schwülper soll im Frühjahr die vierte Aktion stattfinden. Quelle: Dirk Reitmeister (Archiv)
Gross Schwülper

Zum ersten Mal verstellten im November 2017 die versammelten Grundschüler zusammen mit Hans-Heinrich Kubsch von der Gifhorner Polizei den Eltern den Weg auf der Schulstraße. Inzwischen sind drei solcher Protestaktionen gelaufen. Ziel war es, die Eltern dazu zu bringen, ihre Kinder am Marktplatz aussteigen zu lassen, um nicht bis zur Schule zu fahren.

Dem kommen laut Rektorin Marieke Lünsmann inzwischen auch viele Eltern nach. Doch bei weitem nicht alle. Es gebe immer noch viele, die nach wie vor direkt an der Schule vorfahren. Einige reagierten auch immer noch „kurz angebunden“ auf die Aufforderung, die Kinder zu Fuß gehen zu lassen.

Lünsmann sieht die Schulstraße mit viel zu viel Verkehr – vor allem eben durch die Elterntaxis – belastet. Allein schon die Anfahrten der Linienbusse „ist mehr als genug für diese Straße“. Immerhin bewegten sich dort morgens und nach Schulschluss rund 280 Grundschüler und 200 Oberschüler der fünften und sechsten Klassen.

Täten sie dies zu Fuß, wäre viel erreicht, meint Lünsmann. Gemeinsam in einer Gruppe mit Schulkameraden morgens an der frischen Luft zur Schule gehen, über die Erlebnisse des Vortages quatschen: „Das ist wichtig für die Kommunikation und das soziale Miteinander“, sagt Lünsmann. Der Verzicht auf die Bequemlichkeit einer Auto-Anfahrt ist ihrer Ansicht nach auch nicht das Problem der Kinder. Diese wollten den Weg durchaus selbst bestreiten.

Das Elterntaxi nehme ihnen die Gelegenheit, das Verhalten im Verkehr in der Praxis zu lernen. Was Lehrer beim Verkehrsunterricht in den dritten Klassen feststellten: Dort fehlten vielen Schülerinnen und Schülern wichtige Grundlagen. „Wir sprechen von zehn bis elf Jahre alten Kindern“, sagt Lünsmann.

Lünsmann und ihr Team wollen nicht locker lassen, was die Protestaktionen mit Kubsch angeht. „Wir werden im Frühjahr wieder eine Aktion machen.“ In der Hoffnung, dass noch weitere Eltern auf die Anfahrt mit dem Auto bis zum Schulhof verzichten.

Von Dirk Reitmeister

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