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Ein Traumjob mit vielen Terminen

Meine Ein Traumjob mit vielen Terminen

Meine. Im Sommer tourt er mit der Kamera durch Afrika oder Skandinavien, im Winter mit dem Beamer durch Deutschland: Matthias Hanke ist Reisejournalist.

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Zeigt seinen Zuschauern die Welt: Reisejournalist Matthias Hanke aus Meine hat schon weite Teile der Welt fotografiert.

Quelle: Reitmeister

Und wenn er von einem Trip oder Multivisionsvortrag nach Hause kommt, dann ist das seit 2013 in Meine.

Ja, es ist ein Traumjob. Allerdings nicht mit 40-Stunden-Woche. „Sie leben also vom Reisen“, zitiert Hanke Zuschauer. „Das ist nicht richtig. Ich lebe von den Vorträgen, und die machen viel Arbeit“, sagt der 47-Jährige und schaut auf seinen Terminplan vom Januar 2016. Der ist schon voll, und für Dezember 2016 hat er auch schon Vorträge abgemacht. „Die fallen nicht vom Himmel.“ 90 sind‘s pro Winter.

Die eigentlichen Reisen machen im Jahr drei Monate aus, sagt Hanke. Mindestens genauso viel Zeit braucht er, um die Vorträge am Rechner zu erarbeiten: Texte schreiben, Musik auswählen, Bilder und Filme zusammenstellen. Für seine Tansania-Tour vom vorigen Jahr kalkuliert er sogar zwei Jahre ein.

Seit 20 Jahren lebt der gelernte Bankkaufmann allein davon, seinen Zuschauern Yukon, Nordkap oder Kilimandscharo zu zeigen. Angefangen hat das nicht mit einer Reise. Sein Florida-Vortrag entstand aus einer einjährigen Tätigkeit dort für Disney 1990. Ein Zeit lang arbeitete Hanke noch als Flugbegleiter, dann konzentrierte er sich ganz auf Reisejournalismus.

Profi-Equipment anschaffen und Sponsoren ran holen für nur zwölf Vorträge im Jahr, so nebenbei zum Job? „Das funktioniert nicht“, sagt der Meiner, der auch die Freiheit zu schätzen weiß, zu tun, was ihm vorschwebt - auch wenn er bei seinen Reisezielen durchaus ans Interesse des Publikums gebunden ist. Voriges Jahr hatte er zum ersten Mal ein deutsches Thema: die Elbe per Fahrrad.

Australien und Neuseeland will Hanke noch entdecken. Seine aufregendste Tour - in den 90er Jahren reiste er quer durch Afrika mit Bus und Bahn von Marrakesch nach Kapstadt - bleibt wohl einmalig: „Heute würde ich mich nicht mehr so quälen wollen.“

rtm

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