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„Die Flüchtlingshilfe hängt am seidenen Faden“

Probleme mit dem alten Meiner Gemeindezentrum als Domizil der Kleiderkammer „Die Flüchtlingshilfe hängt am seidenen Faden“

Die Flüchtlingshilfe Papenteich schlägt Alarm: Der jüngste Starkregen hat im Domizil der Kleiderkammer im alten Gemeindezentrum bleibende Schäden hinterlassen. Unter anderem ist das Licht durch den Wasserschaden ausgefallen.

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Dachschaden am alten Gemeindezentrum: Die Flüchtlingshilfe hat gerade nach den aktuellen Starkregenereignissen wieder Last mit dem Domizil ihrer Kleiderkammer.

Quelle: privat

Meine. Seit geraumer Zeit hat die Flüchtlingshilfe Papenteich Last mit dem Dachschaden des Domizils ihrer Kleiderkammer. Starkregen hat die Situation einmal mehr verschärft, berichtet der Verein. Der sieht seine Freude über die von der Samtgemeinde in Aussicht gestellten 12.000 Euro für die Notreparatur am alten Gemeindezentrum gedämpft. „Die Arbeit der Flüchtlingshilfe Papenteich hängt am seidenen Faden.“

Altes Gemeindezentrum Meine

Altes Gemeindezentrum Meine: Dem Starkregen Ende Juli hatte das marode Dach nichts entgegen zu setzen.

Quelle: privat

„In der Küche kam das Wasser durch die Dunstabzugshaube rein, sammelte sich in der Lampe und flutete den Boden“, berichtet Eva Leis von der Flüchtlingshilfe. Im Warenlager seien aufgrund des Wasserdrucks in der Decke einige Deckenplatten heruntergekommen. „Vieles ist nass geworden.“

„Nahezu alle Räume waren von dem Wassereinbruch betroffen, da das Wasser aus den Wänden stetig nachlief. Einige Ehrenamtliche haben mit tatkräftiger Hilfe einiger Flüchtlinge die Sach- und Kleiderspenden gerettet, Regale gerückt und die Räume trocken gelegt.“ Das Dach sei mit einem Schlauch notentwässert worden. Folge des Wassereinbruchs, der nicht nur an bisher bekannten, sondern neuen Stellen zu Tage trat: Die Deckenbeleuchtungen in mehreren Räumen sind kaputt.

Was die Lage verschärft habe: Die Dachgullys der benachbarten Turnhalle waren laut Leis verstopft, so dass diese ihr Dach auf das des alten Gemeindezentrums notentwässert habe.

Inzwischen entspanne sich die Lage, der Verein ist laut Leis zuversichtlich, dass die Notreparatur gelingen kann. „Die Räume trocknen zwischenzeitlich wieder gut ab.“ Dennoch gebe es einiges zu klären: Wer komme für die Schäden auf und beseitige die Verstopfungen?

Die Fragen müssen laut Leis bald geklärt sein. „Direkt nach den Ferien soll in unseren Räumen dreimal wöchentlich ein Alphabetisierungskursus der KVHS stattfinden.“ Auch die Sachspenden- und Kleiderausgabe soll dann wieder beginnen. „Ohne Licht ist das alles nicht machbar. Auch die Fahrradwerkstatt steht im Dunkeln.“

Von Dirk Reitmeister

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