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DRK plant in Meine neue Rettungswache

Aus für Standort Schulstraße DRK plant in Meine neue Rettungswache

Das Deutsche Rote Kreuz hat dieses Jahr in Meine Großes vor: Der Kreisverband will eine neue Rettungswache bauen. Die bisherige anno 1990 ist nicht mehr zeitgemäß und zu weit ab vom Schuss.

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Rettungswache in Meine: Der jetzige Standort an der Schulstraße wird aufgegeben – der DRK-Kreisverband will eine neue Rettungswache bauen.

Quelle: Cagla Canidar

Meine. „Da kommt vieles zusammen“, sagt Rettungsdienst-Leiter Martin Hauck über die Nachteile der Wache in Meine. Seien es die Container als Ruheräume und die nicht mehr zeitgemäßen Sozialräume auf der einen Seite und der Standort an der Schulstraße auf der anderen. Für 1990 sei die Wache angemessen gewesen. „Das ist fast 30 Jahre her. Seitdem hat sich viel verändert, dem müssen wir Rechnung tragen.“

Die alte Adresse kommt für das DRK nicht mehr in Frage, nicht nur weil es dort nicht erweitern kann. Nach dem Ausrücken fährt der Rettungswagen erstmal durch ein Wohngebiet, um eine der Hauptstraßen in Meine erreichen zu können. Die Maßgabe, innerhalb von 15 Minuten am Einsatzort zu sein, erreiche man noch. „Es geht noch, es geht aber auch besser.“ Im Ernstfall komme es auf Sekunden an. Und: „Die Einsätze sind seit 1990 mehr geworden.“

Noch reichen zwei Garagen

Deshalb will das DRK an neuer Stelle bauen. Die Entscheidung fiel im vorigen Jahr – noch bevor neue DIN-Normen für Neubauten in Kraft traten –, jetzt geht es ans Eingemachte. „Unser Ziel ist es, das Projekt noch in 2018 umzusetzen. Wir sind im Gespräch mit Architekten“, sagt Hauck. „Es ist ein Zweckbau mit speziellen Anforderungen.“ Bleibt es bei zwei Garagen für zwei Fahrzeuge? Vorerst wohl schon, aber: „Wir werden in jedem Fall so planen, dass wir uns mit relativ wenig Aufwand vergrößern können. Noch kommen wir aber am Standort Meine hin.“

Und wo? „Wir haben uns zwei, drei Grundstücke angeschaut, die verkehrsgünstig liegen.“ Die Entscheidung sei noch nicht gefallen. Fest steht: Es wird kein Standort „tief in einem Wohngebiet“.

Das DRK stimme sich bei dem Neubau auch mit dem Landkreis als Träger des Rettungsdienstes ab. Und es werde Gespräche mit den Krankenkassen geben, wenn es um die Refinanzierung des Neubaus gehe. Auch beim Investitionsvolumen hält sich Hauck mit Konkretem zurück. „Das ist schwer zu sagen.“

Von Dirk Reitmeister

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