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Busunfall im Südkreis: 20 verletzte Schüler

Groß Schwülper Busunfall im Südkreis: 20 verletzte Schüler

Groß Schwülper. Großeinsatz gestern in der Oberschule in Groß Schwülper: Drei Notärzte und fast 30 Helfer vom DRK kümmerten sich um knapp 60 Schüler, die über Schmerzen klagten – 20 kamen vorsorglich in Kliniken. Voran gegangen war ein Busunfall in Vordorf.

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Großeinsatz in Groß Schwülper: Nach einem Unfall mit dem Bus wurden viele Schüler ärztlich versorgt, einige kamen ins Krankenhaus.

Quelle: Photowerk (mpu)

Das Unglück nahm laut Polizei mit der Unachtsamkeit einer Autofahrerin in Vordorf seinen Anfang. Um 7.13 Uhr missachtete demnach die 49-Jährige aus dem Ort an der Kreuzung Eickhorster Straße/Kastanienallee die Vorfahrt des mit rund 60 Oberschülern aller Jahrgänge besetzten VLG-Gelenkbusses. Beide Fahrzeuge stießen zusammen. Die Vordorferin wurde leicht verletzt, die Busfahrerin (49) blieb unverletzt.

Sieben der Schüler kamen laut Rettungsdienst gleich vorsorglich in Kliniken nach Gifhorn, Wolfsburg und Braunschweig, fünf weitere wurden privat hingebracht. Der Rest fuhr zunächst mit einem Ersatzbus weiter zur Schule. Nachdem dort die ersten Schülerinnen über Kopfschmerzen klagten, rief die Schule den Rettungsdienst.

Dieser alarmierte gleich die Schnell-Einsatz-Gruppe des DRK und brachte drei Notärzte aus Gifhorn und Braunschweig mit. Denn vor Ort waren rund 50 Schüler zu untersuchen und zu betreuen. Acht von ihnen kamen ebenfalls vorsorglich in Kliniken. Mehr als ein Dutzend Einsatzfahrzeuge – einige davon aus Braunschweig – waren vor Ort.

„Sie sind nur leicht verletzt“, so die erste Einschätzung von Christian Fischer vom Rettungsdienst über den Zustand der Schüler, die über Kopf- und Gliederschmerzen klagten. Im Krankenhaus sollten weitere Untersuchungen Schlimmeres ausschließen.

Busunfall: Schulflur wird zur Notaufnahme

Groß Schwülper. Teile der Oberschule in Groß Schwülper wurden gestern Vormittag zur Krankenstation: Drei Notärzte und 30 Helfer von DRK-Rettungsdienst und -Schnell-Einsatz-Gruppe kümmerten sich dort um 50 Schüler, die nach einem Busunfall am Morgen in Vordorf über Schmerzen klagten.

„Es ging sehr schnell“, berichtet eine 15-Jährige von der Kollision, die sie wie eine abrupte Vollbremsung wahrnahm – und sich dabei den Ellenbogen stieß. „Das war ziemlich plötzlich.“ Dann wird sie vom Notarzt zur Untersuchung reingerufen.

Der Flur vor dem Sekretariat ist die Notaufnahme. „Alle Schüler schleusen wir hier durch“, erläutert Konrektorin Käthe Nikolei-Sölter. Elternsprechzimmer, Krankenzimmer und Beratungslehrerzimmer sind die Untersuchungsräume.

Die Schule hat nicht lange gefackelt. Zwei Schülerinnen, die zur ersten Stunde eintrudelten, klagten plötzlich über Kopfschmerzen, sagt Nikolei-Sölter. Daraufhin rief sie 112 und postierte eine Schülerin am Haupteingang, um alle Oberschüler aus dem betroffenen Bus abzufangen. „Wir können das nicht beurteilen.“ Deshalb sollten sich Fachleute die Schüler aus dem Unfallbus anschauen – und zwar alle 50. Zwölf weitere Schüler waren von vornherein in Kliniken gebracht worden.

Ein Spektakel war der Einsatz mit einem Dutzend Fahrzeugen und rund 30 Einsatzkräften für alle Schüler. Kaum einer, der nicht in der Pause zusehen wollte. Nikolei-Sölter: „Klar sind die neugierig.“

rtm

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