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Bushaltestellen-Umbau: Kraftakt für Gemeinde

Meine Bushaltestellen-Umbau: Kraftakt für Gemeinde

Meine. Mehr öffentliche Parkplätze sollen im Bereich von Rübenweg und Schnitzelgasse in Meine ausgewiesen werden. Zudem sollen gemeindeweit alle Bushaltestellen behindertengerecht ausgebaut werden. Mit beidem hat sich der Umwelt- und Planungsausschuss am Montagabend ausführlich befasst.

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Schickes Vorbild: Wie andere Gemeinden möchten auch die Meiner ihre 44 Bushaltestellen bis 2022 behindertengerecht ausbauen.

Quelle: Ron Niebuhr

Bis 2022 müssen Kommunen ihre Haltestellen behindertengerecht umgestalten. Kasseler Borde ermöglichen dann einen stufenlosen Einstieg in Niederflurbusse. Für die Gemeinde Meine ist das ein großer Kraftakt, zählt sie doch 44 Haltestellen. Es sei jeweils mit Kosten von 25.000 bis 30.000 Euro zu rechnen, griff Ingrid Richter (CDU) auf Gifhorner Erfahrungswerte zurück. Das macht also 1,1 bis 1,32 Millionen Euro für alle Haltestellen.

Der Ausbau ist förderfähig, das Land gewährt einen 75-prozentigen Zuschuss. „Pro Jahr werden acht Haltestellen bezuschusst“, sagte Richter. Dadurch verringerten sich die Kosten bei maximaler Förderung auf 275.000 bis 330.000 Euro. Bürgermeisterin Ines Kielhorn erklärte, dass die Verwaltung sich der Sache bereits angenommen habe: „Der Busbahnhof ist fertig. Wir waren also nicht untätig. Und wir planen schon, wie und wo es weitergeht.“ Bei einem Ortstermin schauen die Politiker jetzt erstmal, wie andere Gemeinden kleine Haltestellen behindertengerecht ausgebaut und zugleich modernisiert haben.

An der Ecke Schnitzelgasse und Rübenweg haben Sturmschäden einen Kahlschlag erforderlich gemacht. Die Gemeinde plant jetzt in Abstimmung mit den Anwohnern, die Zahl der Parkplätze aufs baulich mögliche Maximum zu erhöhen, eine Rasenfläche anzulegen, eine Hecke und Bäume zu pflanzen. Hauptziel ist, dass weniger Autos am Straßenrand stehen und so die Zufahrt für Krankenwagen und Feuerwehr erschweren.

rn

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