Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 4 ° Regen

Navigation:
Buh-Rufe der Adenbütteler im Gemeinderat

Doris Pölig neue Bürgermeisterin Buh-Rufe der Adenbütteler im Gemeinderat

Denkwürdige Ratssitzung am Donnerstag in Adenbüttel: Doris Pölig (ULA) übernahm das Bürgermeisteramt von Stefan Skupin (SPD), der aus gesundheitlichen Gründen zurück getreten war – aber seinerseits nun von Pölig den Stellvertreterposten übernahm.

Voriger Artikel
Junge Gesellschaft steht auf alte Autos
Nächster Artikel
Heiße Kartoffeln: Scharfe Zunge und Wort-Jonglage

Denkwürdige Gemeinderatssitzung in Adenbüttel: Doris Pölig übernahm den Bürgermeisterposten von Stefan Skupin (rechts daneben), der begleitet von Buh-Rufen wiederum ihren Stellvertreterposten bekam.

Quelle: Dirk Reitmeister

Adenbüttel. Das begleiteten die mehr als 40 Bürger mit Kopfschütteln, Buh- und „Neuwahlen“-Rufen.

Die SPD als Mehrheitsfraktion stellte keinen Kandidaten zur Wahl, die ULA schlug Pölig vor – die aber erst im zweiten geheimen Wahlgang die nötige Mehrheit mit sieben Ja bei vier Nein bekam. Zuvor hatte es bei drei Enthaltungen sowie jeweils vier Ja und Nein nicht gereicht.

Dann schlug die SPD Skupin als Stellvertreter für die repräsentativen Aufgaben vor, Pölig ihrerseits auch übergangsweise für das Amt des allgemeinen Verwaltungsvertreters, bis zum Jahreswechsel eine „geeignete Person“, die nicht vorher einspringen könne, das Amt endgültig übernehmen soll. Mit Mehrheiten wurde Skupin in beide Ämter gewählt, begleitet von Buh-Rufen der Zuschauer.

„Das geht gar nicht“, kommentierte Dr. Ludwig Munzel (GfG) Skupins Wechsel. Dieser hatte seinen Rücktritt mit Herz-Rhythmus-Störungen durch die Arbeitsbelastung als Bürgermeister begründet. Unter den Bürgern war deutlicher Unmut zu hören. Schon vorher in der Einwohnerfragestunde ging Ex-Bürgermeister Henning Steg mit der SPD-Mehrheit hart ins Gericht und warf ihr Interesselosigkeit vor. Unter anderem, weil bei Arbeitskreissitzungen oder Ortsterminen die SPD nicht dabei gewesen sei. „Mit der Annahme des Ratsmandats ist man auch eine Verpflichtung eingegangen.“ Dazu gab es Applaus der Bürger. Reinhard Ferchland (SPD) wies die Vorwürfe zurück und erklärte das Fehlen unter anderem mit Krankheitsfällen und: „Alle haben Familie und Beruf und nicht immer Zeit.“

Von Dirk Reitmeister

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Papenteich

Themenwoche "Sicherheit": Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Artikel mit dem Schwerpunkt "Kreis Gifhorn" für Sie zusammengefasst. mehr

Ausbildungsplatz in der Region Gifhorn gesucht? Dann schau bei Azubify.de vorbei, deiner Anlaufstelle für alles rund um die Ausbildung in Gifhorn. Powered by AZ. mehr

Die Jamaika-Verhandlungen sind gescheitert. Wie soll es nun weitergehen?

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr