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Papenteich Beschnittene Obstbäume: Ratsherr fordert Klage
Gifhorn Papenteich Beschnittene Obstbäume: Ratsherr fordert Klage
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00:17 13.08.2017
Beschnittene Bäume: CDU-Ratsherr Hans-Georg Reinemann und Ratskollege Arne Duncker (Grüne) fordern, Schadenersatzansprüche geltend zu machen.  Quelle: Privat
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 Seit Februar lässt Meines CDU-Ratsherr Hans-Georg Reinemann nicht locker, gemeinsam mit seinem Ratskollegen Arne Duncker (Grüne) fordert er, gegen denjenigen, der am Marsbruchweg zehn Bäume massiv beschnitten hat, Schadenersatzansprüche geltend zu machen. Bürgermeisterin Ute Heinsohn-Buchmann lehnt das allerdings ab.

Die vor 30 Jahren von Vereinen und Verbänden gepflanzten Obstbäume stehen auf Gemeindegrund. Im Februar hatte der Anlieger die Bäume beschnitten, weil sie die Arbeit auf dem Acker gestört hätten – sie seien schon so weit in die Fläche gewachsen, dass die Feldkante nicht mehr mit großen landwirtschaftlichen Maschinen zu bearbeiten gewesen sei. Seiner Aussage nach sei das sachgemäß erfolgt, so dass die Bäume wieder nachwachsen.

Das bestreitet Reinemann: „Da wurde die Hälfte der Kronen weggenommen. Jetzt verlieren diese Bäume doch ihr Gleichgewicht.“ Er und Duncker hatten Anzeige erstattet und von der Staatsanwaltschaft Hildesheim die Information erhalten, der Sachverhalt verwirkliche den objektiven Straftatbestand der Sachbeschädigung. Die Gemeinde als Geschädigte sei akteneinsichtsberechtigt. „Damit sind die Ansprüche der Gemeinde leicht zu verwirklichen“, meint Reinemann.

Das hat Bürgermeisterin Ute Heinsohn-Buchmann aber überhaupt nicht vor. Ihre Argumentation in einem Schreiben an Reinemann: Ein Schaden lasse sich nicht hundertprozentig beweisen.

Reinemann ist sauer. Er erinnert an eine Pflanzaktion an der Ohnhorster Straße vor mehreren Jahren. „Damals hat uns der Rat eine Klage angedroht – dann ist diese Sache hier erst recht klagewürdig.“ Er fordert nun von der Bürgermeisterin einen Tagesordnungspunkt ein. „Wir wollen einen Ratsbeschluss, ob Schadenersatzforderungen erhoben werden oder nicht.“ Das Mindeste sei, so Reinemann, „wenigstens eine kleine Ausgleichspflanzung“.

Von Christina Rudert

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