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Papenteich 13 Ortsfeuerwehren üben an acht Stationen
Gifhorn Papenteich 13 Ortsfeuerwehren üben an acht Stationen
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18:00 23.06.2018
Herz-Lungen-Wiederbelebung: Beim Übungstag mussten die Ortsfeuerwehren acht Stationen abarbeiten. Quelle: Christina Rudert
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Papenteich

Die Rötgesbütteler hatten kein Problem, die Lage in Vordorf abzuarbeiten: Verkehrsunfall, Auto liegt auf der Seite, eine nicht ansprechbare Person muss wiederbelebt werden. „Das Fahrzeug ist für technische Hilfeleistung ausgestattet“, erklärte Gemeindebrandmeister Peter Chlebik.

Jens Engel, stellvertretender Ausbildungsleiter der Samtgemeinde, und Till Meine von der Berufsfeuerwehr Braunschweig lobten die Arbeit. Engel empfahl lediglich: „Für die Herzdruckmassage lieber den Rhythmus von Staying Alive als Techno-Party.“ Die Bechtsbütteler waren mit ihrem neuen Mittleren Löschfahrzeug (MLF) unterwegs, sie sicherten das Auto mittels eines um eine Laterne geknoteten Seils.

20 Ausbilder, 13 Ortsfeuerwehren, acht Stationen: Ein kompaktes Übungsprogramm mussten die Freiwilligen Ortsfeuerwehren aus dem Papenteich am Samstag beim Samtgemeinde-Ausbildungstag absolvieren.

In Lagesbüttel galt es, den Bickgraben aufzustauen, um Löschwasser zu bekommen. Die Gruppe 2 aus Meine löste das Problem mit einer Folie und gefüllten Kanistern. „Halt, ihr müsst euer Loch wieder zuschaufeln, hier kommen noch mehr zum Üben“, bremste Thorsten Malch vorzeites Abrücken.

So was macht man nicht jeden Tag

Rötgesbüttels Ortsbrandmeister Matthias Müller hatte eine Übung mit Steckleiter vorbereitet: Die Gruppen mussten drei Leiterelemente zusammenstecken, sie am Kindergarten aufrichten, hochsteigen, durch das Fenster in den ersten Stock und wieder zurück krabbeln. „So was macht man nicht jeden Tag. Und im Ernstfall hat man noch Atemschutzgerät, Bergetuch, Leinen und etliches andere dabei.“

Zum zweiten Mal hatte Papenteichs Ausbildungsleiter Jens Rose mit etwa 20 Helfern den Ausbildungstag für sämtliche Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde ausgearbeitet. „Bis auf Wedelheine und Abbesbüttel sind alle dabei.“

Zwei Module vom Leistungsvergleich

120 Einsatzkräfte aus 13 Wehren absolvierten am Samstag acht Stationen, „darunter auch zwei der drei Module des neuen Leistungsvergleichs“, so Gemeindebrandmeister Peter Chlebik. Fahrtraining, Herrichtung einer Wasserentnahmestelle und Löschangriff gehören dazu, „den Löschangriff haben wir heute weggelassen“.

Einsatzübung mit Überflurhydranten, ein brennender Müllbehälter unter einem Carport, Selbstrettung, Innenangriff und Rettung aus einem Schacht wurden trainiert, die Wehren fuhren mit ihren Fahrzeugen von Station zu Station. „Dabei können sich zwischendurch sowohl die Gruppenführer als auch die Fahrer abwechseln“, sagte Rose.

Praxisnahe Szenarien

Samtgemeindebürgermeisterin Ines Kielhorn und Meines Bürgermeisterin Ute Heinsohn-Buchmann begleiteten gemeinsam mit Samtgemeinde-Ordnungsamtsleiter Volkhard Weber und dem stellvertretenden Gemeindebrandmeister Eberhard Stolzenburg Chlebik auf seiner Tour zu den Stationen. „Diese praxisnahen Szenarien kommen gut an, das ist wichtig für den Einsatzalltag“, dankte Kielhorn den Ausbildern und Einsatzkräften für den Aufwand.

„Durch die unterschiedlichen kleinen Lagen werden Fähigkeiten und Wissen abgerufen“, stellte Stolzenburg fest, Kielhorn ergänzte: „Und für jede Lage gibt es unterschiedliche Lösungsansätze.“ „Die sind auch alle richtig“, betonte Rose. „Denn schließlich hat jede Wehr anderes Gerät auf ihrem Fahrzeug.“

Von Christina Rudert

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