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Papenteich Problem bei Freistellung von Feuerwehrleuten
Gifhorn Papenteich Problem bei Freistellung von Feuerwehrleuten
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14:19 25.04.2018
Feuerwehreinsatz in Rötgesbüttel: Die Freistellung aktiver Feuerwehrleute ist für Arbeitgeber ein Problem. Quelle: Christian Opel (Archiv)
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Rötgesbüttel

 „Bei Kunden rechne ich 50 Euro pro Gesellenstunde ab. Selbst wenn ich meinen Gewinn abziehe, sind die 25 Euro Erstattung zu wenig, wenn ich meine Mitarbeiter zum Einsatz fahren lassen“, rechnete Jürgen Schacht vor. Der Ortsbrandmeister aus Wilsche kennt als selbstständiger Handwerker beide Seiten, „und in meinem Betrieb sind neun aktive Kameraden“. Sven Mayer, Samtgemeindebrandmeister von Meinersen, bestätigte: „Erstattet werden die Lohn-, nicht die Gemeinkosten.“

„Komplette Kostenerstattung muss das Ziel sein“

Eine Lösung konnte Manke bei der Diskussionsrunde vor knapp 20 Zuhörern aus Feuerwehren und Politik nicht aus dem Ärmel schütteln, bestätigte aber, dass da etwas getan werden müsse. Der Staatssekretär bekräftigte: „Ziel muss die komplette Kostenerstattung durch die Kommunen sein“, was vermutlich einen Konflikt zwischen Landesfeuerwehrverband und kommunalen Spitzenverbänden bedeute – „das wird kein Selbstläufer“. Was nichts am Ziel ändere, betonte der Gastgeber, SPD-Landtagsabgeordneter Philipp Raulfs: „Das hat auch etwas mit der Förderung von Ehrenamt zu tun.“

„Entbürokratisierung würde uns viel Zeit sparen“

Das bekräftigte Gifhorns Ortsbrandmeister Uwe Michel: „Die Attraktivität der Feuerwehr hängt auch mit Finanzen zusammen.“ Er ist überzeugt, dass das ehrenamtliche Engagement der Einsatzkräfte durch Boni wie zusätzliche Rentenpunkte oder ähnliches gefördert werden müsse.

Manke informierte, dass bereits an einer zweiten Novellierung des Brandschutzgesetzes gearbeitet wird. Einen Wunsch für diese Novelle ließ Isenbüttels Gemeindebrandmeister Björn Kölsch anklingen: „Entbürokratisierung würde uns viel Zeit sparen.“ Und dadurch dazu beitragen, dass Führungskräfte vielleicht auch wieder länger in ihren Ämtern bleiben.

Von Christina Rudert

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