Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Anwohner wartet seit zwei Wochen auf Post

Ärger in Rötgesbüttel Anwohner wartet seit zwei Wochen auf Post

Hartmut Rutsch hat extra noch mal nachgesehen: „Am 29. November habe ich zum letzten Mal Post bekommen.“ Danach seien nur noch mal Werbeprospekte und Pakete verteilt worden. Weil es keine andere Post für Rutsch gab, mutmaßt Jens Hogarth, Sprecher der Deutschen Post.

Voriger Artikel
77-Jähriger stirbt bei Baumunfall
Nächster Artikel
Eltern sollen Schulen frei wählen können

Briefträger beim Austragen: Seit zwei Wochen hat Hartmut Rutsch aus Rötgesbüttel keine Post bekommen – die Post selbst hält dies für ausgeschlossen.

Quelle: imago

Rötgesbüttel. Hartmut Rutsch hat extra noch mal nachgesehen: „Am 29. November habe ich zum letzten Mal Post bekommen.“ Danach seien nur Werbeprospekte und Pakete verteilt worden. Weil es keine andere Post für Rutsch gab, mutmaßt Jens Hogarth, Sprecher der Deutschen Post. Rutsch sagt aber: „Da fehlt nachweislich immer noch Post von Ende November.

„Als Steuerberater bekomme ich auch Sachen per Post, und die sind oft genug an Fristen gebunden“, lässt Rutsch das Argument nicht gelten, dass kaum noch Briefe in den Kästen landen. Und: „Betroffen ist nicht nur der Lerchenweg, die ganze alte Siedlung hat so lange keine Post bekommen“, hat er sich bei den Nachbarn umgehört. Auch das Altes Hohes Feld sei betroffen, ebenso das Ostfeld.

Laut Hogarth kann das gar nicht sein: „Manches kommt schon verzögert bei uns an, und wegen des extrem hohen Aufkommens an Sendungen vor Weihnachten bewältigen wir nicht jeden Tag alles, aber die Verzögerung bei der Zustellung beträgt maximal einen Tag. Wenn wir an einem Tag nicht alles schaffen, fangen wir am nächsten Tag dort an, wo wir am Vortag nicht mehr hingekommen sind.“

Gründe für diese Verzögerung sieht Hogarth außer in dem hohen Aufkommen an Sendungen darin, „dass wir viele neue Mitarbeiter haben, die die Touren noch nicht so gut kennen“ und dass es vor allem im ländlichen Raum wie Rötgesbüttel nicht immer einfach sei, ausreichend Mitarbeiter zu bekommen. „Der Arbeitsmarkt ist leer.“ Außerdem haben in der Zeit vor Weihnachten Pakete und Päckchen im Regelfall Vorrang – sie werden im ländlichen Raum vom gleichen Zusteller gebracht wie die Briefe. Dass aber seit nunmehr zwei Wochen keine Briefpost angekommen sei, hält Hogarth für ausgeschlossen.

Von Christina Rudert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Papenteich

Ausbildungsplatz in der Region Gifhorn gesucht? Dann schau bei Azubify.de vorbei, deiner Anlaufstelle für alles rund um die Ausbildung in Gifhorn. Powered by AZ. mehr

Kommt es zur Neuauflage der Großen Koalition?

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr